Rückkehr
Goldschakal auf dem Vormarsch
Der Goldschakal breitet sich seit einigen Jahren in Richtung Schweiz aus. Nun untersucht ein Forschungsprojekt der Stiftung KORA, wann und wie sich die scheuen Beutegreifer hierzulande dauerhaft etablieren könnten.
Dass sich Tiere nicht um Landesgrenzen scheren, wissen wir spätestens seit der Rückkehr des Wolfes in die Schweiz und den gelegentlichen Bären, die sich von Italien her nach Graubünden vorwagen. Beide Arten werden durch die Stiftung KORA intensiv beobachtet und ihre Verbreitung dokumentiert. Doch seit etwa 15 Jahren haben die Spezialisten für Raubtierökologie und Wildtiermanagement noch einen weiteren Beutegreifer auf dem Schirm: den Goldschakal (Canis aureus).
Der Goldschakal ist etwas grösser als ein Fuchs und kleiner als ein Wolf und lebt bevorzugt in strukturreichen Landschaften, wo er Nagetiere, Vögel, Insekten und Amphibien jagt. Er frisst aber auch häufig Aas oder Abfall. Der Hundeartige ist besonders im Nahen Osten und in Indien häufig, kommt jedoch auch in anderen Regionen Asiens und Osteuropa, wie z.B. dem Balkan, regelmässig vor. Von dort aus breitet er sich seit einigen Jahrzehnten immer weiter Richtung Nordwesten aus und erreichte 2011 die Schweiz. Seitdem gibt es immer…
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