Wer an tierische Mitbewohner denkt, hat nebst Haustieren meist Mäuse, Marder oder Spinnen vor Augen. Diese meist als lästig angesehenen Gäste wünschen sich die wenigsten im Haus – sei es, weil sie Vorräte anknabbern, Kot hinterlassen, Isolierungen beschädigen oder schlicht als eklig oder gruselig gelten. Doch manche Tiere machen weder Lärm noch Dreck, erweisen sich als überaus nützlich oder zumindest nicht als störend. Statt sie zu vergrämen, setzen daher immer mehr Hausbesitzer auf eine gezielte Förderung der wilden Nachbarn.

Hausrotschwanz

Die ursprünglichen Bewohner felsiger Landschaften fühlen sich in Dörfern und Städten pudelwohl. Nach ihrer Rückkehr aus den südlichen Überwinterungsgebieten im März bauen sie ihre Nester auf Balken und Trägern von Dächern, Balkonen sowie in Mauernischen. Als Halbhöhlenbrüter nutzen sie gerne zur Verfügung gestellte Nischen und Bretter von ca. 15 cm Breite und 30 cm Tiefe. Nistkästen verfügen idealerweise über einen erweiterten Brutraum und einen…

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