Wühlen, schnüffeln, suchen
Bodensubstrate in der Tierhaltung
Die Bodengestaltung in Tiergehegen hat mehrere Aufgaben. Substrat regt die Sinne der Tiere an, soll ihrem natürlichen Biotop entsprechen, muss aber auch hygienisch und optisch ansprechend sein. Beispiele aus drei zoologischen Einrichtungen.
Ob für Nacktaugenkakadus, Panzernashörner oder Kattas, der Boden im Tiergehege ist wichtig. Das richtige Substrat hat verschiedene Funktionen und ist entscheidend, damit die Tiere psychisch und physisch gesund bleiben. Es regt ihre Sinne an und erfüllt hygienische und ästhetischeStandards.
Der Direktor des Bioparc Genf, Dr. Tobias Blaha, findet: «Die Wichtigkeit des Bodensubstrats wird in der Tierhaltung oft unterschätzt.» Der Veterinär streicht die Hauptfaktoren Beschäftigung, Hygiene und Ästhetik heraus. «An erster Stelle steht immer das Tierwohl. Weiter muss Substrat durch die Tierpflegenden gut zu reinigen sein, und es sollte die Ästhetik der Anlageunterstreichen», sagt der Tierarzt.
Das Bodensubstrat müsse immer an die Tierartan gepasst werden. Er gibt Beispiele: «Es wirkt sich in unseren Breiten positiv auf Reptilien und andere Arten, wie etwa Wallabys und Kattas aus, wenn sich Teile des Bodensubstrats von der Sonne erwärmen lassen.» Zudem ermögliche es arttypische…
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