Frühling
Viele Vögel sind derzeit am Brüten. Bei Jungvögeln ausserhalb des Nests gilt es, vor dem Eingreifen erst einmal genau hinzuschauen. Denn nicht immer ist menschliche Hilfe nötig.
Naturoase nahe der Bundesstadt
Smaragdgrünes Aarewasser, Stille und spannende Tierbeobachtungen locken am Fussweg um die Engehalbinsel. Eine Welt für sich im Flusseinschnitt mit geheimnisvollen Fischen, Fleisch fressenden Pflanzen und funkelndem Eisvogel.
Klimawandel
Der Klimawandel bedroht zwei ikonische Tierarten der Antarktis zunehmend: den Kaiserpinguin und den Antarktischen Seebär. Beide wurden von der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf der aktualisierten «Roten Liste» der bedrohten Arten neu als «stark gefährdet» eingestuft.
Wildtiere fürs Wohnzimmer
Am 9. April 2026, um 20 Uhr, strahlt SRF 1 den Film «Wildtiere fürs Wohnzimmer» aus. Die «TierWelt» war an der Vorpremiere. Der Dokumentarfilm des Regisseurs Laurin Merz wurde in enger Zusammenarbeit mit Marc Zihlmann, dem Leiter des Sikyparks in Crémines, gedreht.
Population wächst
Der Bestand der Schweizer Luchse wächst langsam aber stetig weiter. Im Alpenraum geht es den Raubkatzen bedeutend besser als im Jura.
Gebietsfremde Art
Jagdfasane werden in der Schweiz immer seltener. Ihre Bedeutung in der hiesigen Jagd hat die gebietsfremde Vogelart verloren. Jene Exemplare, die hierzulande noch gesichert werden, befinden sich meistens in der Nähe der Landesgrenze.
Tierrettung
In Zürich engagiert sich die Tierrettung rund um die Uhr, um verletzten und in Not geratenen Tieren zu helfen. Von Katzen und Igeln bis hin zu Vögeln und Fledermäusen: Die Tierretter leisten wertvolle Arbeit, um das Wohl der Tiere sicherzustellen und sie in ihre natürlichen Lebensräume zurückzuführen.
Potenziell gefährdet
Seit Jahrtausenden streift der Braunbrustigel durch unsere Landschaften. Nun ist er «Tier des Jahres 2026». Selbst seine 8000 Stacheln schützen ihn nicht vor Gärten ohne Unterschlupf und versiegelten Flächen. Wie wir seinen Lebensraum sichern können.
Schaltzentrale Geburt
Rehe werden im Hochsommer brünstig. Mitte Mai setzen die Weibchen dann ihre Kitze. Das ergibt eine sehr lange Tragzeit von gut neun Monaten. Dem Geheimnis der Keimruhe auf der Spur.
Ostseeküste
In der Nacht auf den 23. März wurde an der Ostseeküste ein getrandeter Buckelwal entdeckt. Nach tagelangen Rettungsversuchen schwimmt er nun wieder frei durch die Lübecker Bucht.
Schnappschuss
Karl-Heinz Lambert aus Deutschland fotografiert Papageien in ihren Lebensräumen. Ob auf einer Waldlichtung im zentralafrikanischen Regenwald oder im australischen Outback, immer ist er den Plapperschnäbeln auf der Spur.
Kammerjäger auf 30 Beinen
Auf den ersten Blick sehen Spinnenläufer aus wie der Schrecken aller Hausbesitzer. Doch der Schein trügt: Die effizienten Jäger fressen zahlreiche Insekten, die niemand in den eigenen vier Wänden haben will. Mit der Klimaerwärmung dürfte ihre Population in der Schweiz zunehmen.
Gutes Timing ist alles
Wenn im Winter tiefe Stille über den Bergen liegt und die Landschaft unter einer weichen Schneedecke versinkt, passiert in dunklen Höhlen etwas Erstaunliches: winzige Braunbärenbabys kommen zur Welt. Dass ein Tier ausgerechnet dann Nachwuchs bekommt, wenn draussen lebensfeindliche Kälte herrscht, wirkt wie ein Widerspruch. Doch genau dieses Timing ist das Geheimnis ihres Erfolgs.
Viele Sichtungen
In diesen Frühlingstagen zeigt sich der Himmel über der Schweiz von einer besonderen Seite: Noch nie zuvor sind im Frühjahr derart viele Kraniche beobachtet worden.
Winterliche Schlafplätze
Warum Rotmilane im Winter oft in Gruppen schlafen, war lange unklar. Eine neue Studie der Schweizerischen Vogelwarte liefert nun erste Hinweise. Wohngemeinschaften für junge Erwachsene gibt es offenbar auch im Reich der Greifvögel.
«Unser Keller besteht praktisch aus Wasser»
Wasserpflanzen sind der Schmuck eines Aquariums. Viele Aquarienträume scheitern an serbelnden Unterwassergewächsen. Maike Wilstermann-Hildebrand hat ein Buch über dasGrün im Wasser verfasst und erklärt im Interview, worauf es ankommt.
Der richtige Durchblick
Zu einer Naturexkursion gehört ein Feldstecher. Doch, welcher ist der richtige, worauf muss geachtet werden und was bedeuten die Zahlen auf dem Fernglas? Ein Besuch bei Optik Riesen, dem Spezialisten für Feldstecher.
Good News
Zum ersten Mal seit über 100 Jahren beherbergt die Galapagosinsel Floreana wieder Riesenschildkröten. Die Tiere spielen eine zentrale Rolle für das ökologische Gleichgewicht der Insel.
Ausflugstipp
Storchenfans aufgepasst: Am Lützelsee im Kanton Zürich können zahlreiche Weissstörche und viele weitere Vogelarten beobachtet werden. Der kleine See lässt sich in einem gemütlichen Spaziergang umrunden und eignet sich hervorragend für einen Ausflug.
Heilendes Gift
In den Giften von Spinnen, Skorpionen und Co. sieht Forscher Tim Lüddecke nicht nur eine Gefahr, sondern auch ein medizinisches Versprechen. Winzige Tropfen liefern Hinweise auf neue Therapien – und zeigen, wie wertvoll selbst die kleinsten und unheimlichsten Tiere für unsere Gesundheit sein können.
«Kleine Sensation»
Eine Spur an der Aare sorgt für Aufsehen: Erstmals seit über 90 Jahren wurde im Kanton Solothurn ein Fischotter nachgewiesen. Auch in der Ostschweiz mehren sich die Hinweise auf die Rückkehr des einst ausgerotteten Tieres.
«Plötzlich war alles voller schwarzer Vögel»
Der Ethnologe, Fotograf und Autor Bernd Römmelt bereist seit 20 Jahren Lappland. Er hat tiefe Einsicht in das Leben der Sami, der ursprünglichen Bewohner der Region, gewonnen und erzählt von eindrücklichen Tierbeobachtungen in den Weiten des Nordens.
Vögel auf Partnersuche
Grosse Gefühle, bunte Blumen, funkelnde Steine: Wenn Amor seine Pfeile abschiesst, steht die Welt um uns Kopf. Auch im Reich der Tiere wird im amourösen Ausnahmezustand mit grosser Kelle und einem Schuss Extravaganz angerichtet.
Der Tanganjikasee in Basel
Im Zoologischen Institut der Universität Basel werden die Buntbarsche des ostafrikanischen Tanganjikasees erforscht – tauchend im See und in etwa 300 Aquarien. Daraus resultiert auch eine Sammlung an Präparaten fast aller 250 Arten.
Stunde der Wintervögel
Vom 9. bis 11. Januar 2026 hat die schweizweite Vogelzählung stattgefunden. Noch nie haben sich so viele Menschen daran beteiligt: 5000 Freiwillige halfen trotz wechselhaftem Wetter mit, die Vögel des Siedlungsraums zu zählen. Dabei haben sie insgesamt rund 136'000 Vögel entdeckt.
Eine uralte Freundschaft
Die Zähmung des ersten Wolfes durch den Steinzeitmenschen markierte den Beginn einer unzertrennlichen Freundschaft. Durch die Domestikation von Wildtieren haben die Menschen nicht nur ganz neue Tierarten hervorgebracht, sondern auch ihre eigene Geschichte verändert.
Ein Haus voller Schlangen
Michel Knuchel aus dem solothurnischen Herbetswil hat sich auf die Zucht besonderer Kornnatter-Morphen spezialisiert. In seinem Haus wimmelt es von farbigen Schlangen, die er mit ruhiger Hand und viel Know-how pflegt – eine Passion, die aus einem Kindheitstraum entstanden ist.
Interview mit Fotograf Ingo Arndt
Im Torres-del-Paine-Nationalpark in Patagonien sind Pumas die Hauptattraktion. Der Fotograf Ingo Arndt hat sie über Monate hinweg begleitet, ihre Jungen beobachtet und einzigartige Momente aus nächster Nähe eingefangen. Im Interview erzählt er vom wachsenden Tourismus und wie sich dieser auf den Puma auswirkt.
Tiere in der Bibel
Ochs und Esel gehören ganz selbstverständlich zur Weihnachtskrippe. Wie es dazu kam, welche Rolle Tiere in der Bibel und im Leben Jesu spielen und was die Kirche mit ihnen gemacht hat, erklärt Pfarrerin Simone Fopp.
WWF-Jahresbilanz
Am 28. Dezember 2025 hat der WWF Schweiz seine Jahresbilanz zur Lage der Wildtiere veröffentlicht und zieht ein gemischtes, überwiegend alarmierendes Fazit: Zwar zeigen einzelne Arten, dass gezielter Artenschutz wirkt, doch der globale Rückgang der Wildtierbestände bleibt dramatisch.
Gefahr für Kulturpflanzen
Eine Studie von Forschenden des Max-Planck- und Fraunhofer-Instituts beleuchtet die Rolle von Mikroben bei der Schilf-Glasflügelzikade. Während das Insekt sich von Schilfgras auf wichtige Kulturpflanzen spezialisiert hat, trägt es gefährliche Bakterien und gefährdet damit Ernten.
Lange Löffel
Ohren können mehr als nur Geräusche wahrnehmen. Diese fünf Tierarten sind das beste Beispiel dafür.
Die Hunde aus der Savanne
Afrikanische Wildhunde oder Hyänenhunde durchstreifen in Rudeln die afrikanische Savanne. Sie sind aufgrund von Krankheiten und Lebensraumverlust selten geworden. Im Zoo Basel werden sie seit 1954 gehalten.
Terraristik
Von der Wüstenlandschaft bis zum Bergregenwald lassen sich hinter Glas unterschiedliche Lebensräume gestalten. Ralf Wirtensohn baut Terrarien für Frösche, Echsen, Schlangen und Co. Ein Gespräch mit dem Profi.
Zufall oder nicht?
Ist es Zufall, ob in einem Vogelgelege Männchen oder Weibchen schlüpfen? Lange wurde dies so angenommen. Forschungen in der Vogelzucht zeigen nun, dass es Faktoren gibt, die das Geschlecht beeinflussen.
Surselva
2024 wurden im Kanton Graubünden versehentlich drei Luchse abgeschossen. Nun können zwei neue Tiere ausgesetzt werden. Das Bundesamt für Umwelt habe diese Aussetzung Ende November bewilligt, teilte die zuständige Bündner Regierungsrätin am 10. Dezember mit.
WWF-Recherche
Eine aktuelle Marktuntersuchung des WWF Schweiz zeigt deutliche Missstände beim Kaviarverkauf: Fast die Hälfte der getesteten Produkte war fehlerhaft oder gar nicht nach den internationalen Artenschutzbestimmungen (CITES) gekennzeichnet. Dies gefährdet den dringend notwendigen Schutz der Störe.
Rückschritt in der Domestikation
Der Bioparc in Bellevue bei Genf hat einen beschlagnahmten Mischling zwischen Serval und Hauskatze aufgenommen. Die Kreuzung der Savannah-Katzen entsteht unter Zwang und ist in der Schweiz verboten. Eine Spurensuche bei Katzenspezialisten und in der Gesetzgebung.
Knappes Rennen
Der Eisvogel ist der «Vogel des Jahres 2026». Über 18'000 Personen haben sich an der Wahl beteiligt.
Geheimnisvolle Medusen
Sie haben weder Knochen, Gehirn, noch Herz und wirken, als kämen sie von einem anderen Planeten. Quallen treiben nicht nur in den Fluten der Weltmeere, sondern auch durch Aquarien des Zoo Basel.
Freche Zeitgenossen
Affen sind uns Menschen manchmal ähnlicher, als uns lieb ist. Ahnungslose Touristen zu überlisten, macht ihnen besonders viel Spass.
Wintergäste
Selbst im Winter finden unsere Gartenvögel in einem naturnahen Umfeld genug Nahrung. Dennoch ist das Füttern beliebt. Um den Vögeln rundum Gutes zu tun, ohne zu schaden, gibt es ein paar Punkte zu Nahrung und Hygiene zu beachten.
Projekt StadtWildTiere
Die Alpenfledermaus konnte im Rahmen des diesjährigen Mitmach- und Sensibilisierungsprojekts StadtWildTiere erstmals in der Stadt Luzern nachgewiesen werden. Rund 140 Personen haben sich im Frühling an der Datenerhebung beteiligt. Auch im Kanton Basel-Stadt wurde die Art diesen Sommer gesichtet.
Früchte und Insekten für den spitzen Schnabel
Zu den Weichfressern gehören ganz verschiedene Vogelarten. Sie ernähren sich mehrheitlich von Weichfutter und beeindrucken mit farbigem Gefieder. Einige Seltenheiten der Vogelhaltung im Überblick.