Einst einfach, heute anspruchsvoll
Monika Thommen aus dem solothurnischen Dulliken züchtet Guppys. Ihr Ziel: gesunde und resistente Stämme. Wir tauchen bei ihr in die Wasserwelt von über 100 Aquarien ein.
Ziervogellexikon
Feinsittiche aus dem südlichen Australien sind selten in Reinform in der Vogelpflege. Es sind ruhige Pfleglinge, die sogar als Gruppe gepflegt werden können. Es ist wichtig, dass die Art in den Volieren rein erhalten wird.
Es gibt keine Schätzungen zum Bestand des Grünen Tropfenastrilds in seinem afrikanischen Verbreitungsgebiet. Die Vögel leben so heimlich, dass sie oft gar nicht gesichtet werden. Auch in den Volieren sind es Raritäten, die nicht einfach zu halten sind. Ihre Farbenpracht ist grossartig.
Goldsittiche sind mit ihrem gelb scheinenden Gefieder ganz aussergewöhnliche Papageien. Der Traum vieler Vogelliebhaberinnen und -liebhaber wirkt wie ein kleiner Ara, zumal der Goldsittich um die Schnabelpartie wenig nackte Haut hat. Auch in ihrem Heimatland Brasilien ist der Fokus der Vogelzüchter auf diese Art gerichtet, denn im amazonischen Regenwald ist sie selten.
Todesfall
Der Zoo Zürich hat einen Rückschlag bei seinem Elefantenzuchtprogramm erlitten. Die Geburt eines Asiatischen Elefantenkalbs im Kaeng-Krachan-Elefantenpark nahm keinen glücklichen Verlauf. Das Jungtier konnte seine Hinterbeine nicht belasten und musste eingeschläfert werden.
Wühlen, schnüffeln, suchen
Die Bodengestaltung in Tiergehegen hat mehrere Aufgaben. Substrat regt die Sinne der Tiere an, soll ihrem natürlichen Biotop entsprechen, muss aber auch hygienisch und optisch ansprechend sein. Beispiele aus drei zoologischen Einrichtungen.
Schönsittiche sind in der Vogelpflege beliebte Angehörige der Gattung der Grassittiche. Sie eignen sich gut zum Besatz einer gemischten Voliere, da sie anderen Vogelarten gegenüber friedfertig sind. Sie können problemlos im Wohnbereich gehalten werden, da sie nicht laut sind.
3 Monate alt
Der Walter Zoo in Gossau verzeichnet erfreuliche Fortschritte bei seinem jüngsten Löwennachwuchs: Die drei Jungtiere, die am 17. Februar von Löwin Jumina geboren wurden, entwickeln sich gesund und zeigen sich inzwischen regelmässig auf der Aussenanlage.
Dreifarbenglanzstare sind richtige Farbwunder. Sie gehören wegen ihrer Schönheit zu den beliebtesten Starenarten, die gehalten werden. Dennoch ist ihr Bestand in der Schweiz geschrumpft.
Kapuzenzeisige sind wunderschön, friedfertig, und es handelt sich um prominente Vögel in der Ziervogelhaltung. Während sie in der Schweiz seit vielen Jahren gezüchtet werden, sind in der venezolanischen Heimat noch immer Wildfänge beliebt. Das hat dazu geführt, dass dieser Vogel in der Natur im Bestand stark gefährdet ist. Der Kapuzenzeisig wird manchmal auch Feuerzeisig genannt.
Beinverletzung
Der Giraffenbulle Obi aus dem Zoo Zürich ist tot. Das Tier musste nach einer schweren Beinverletzung eingeschläfert werden, wie der Zoo am 29. April mitteilte.
Felsensittiche stammen aus trockenen Regionen Chiles und Argentiniens. Sie brüten kolonieweise in Felsenhöhlen. In Argentinien brüten die Sittiche sogar zu Hunderten direkt an der Atlantikküste, wie Meeresvögel.
Erster Gesundheitscheck bestanden
Sieben Wochen nach ihrer Geburt gibt der Walter Zoo in Gossau (SG) das Geschlecht der drei jungen Löwen bekannt: Es handelt sich um drei Weibchen.
Wildtiere fürs Wohnzimmer
Am 9. April 2026, um 20 Uhr, strahlt SRF 1 den Film «Wildtiere fürs Wohnzimmer» aus. Die «TierWelt» war an der Vorpremiere. Der Dokumentarfilm des Regisseurs Laurin Merz wurde in enger Zusammenarbeit mit Marc Zihlmann, dem Leiter des Sikyparks in Crémines, gedreht.
Die Eigentlichen Tukane der Gattung Ramphastos sind unverkennbar. Ihre grossen, bunten Schnäbel sind einzigartig. Tukane stammen aus den Tropen Mittel- und Südamerikas. Als Volierenvögel werden sie heute in der Schweiz kaum durch Private gehalten, sind aber beliebte Pfleglinge in zoologischen Gärten Europas. In ihren Heimatländern werden die charismatischen Tukane seit jeher teilweise von Einheimischen von Hand aufgezogen. Darum gehören sie auch ins Ziervogellexikon.
Gesundheit
Dass Wasser eine beruhigende Wirkung auf Geist und Körper hat, ist längst bekannt. Schwimmen Fische im blauen Nass, ist der Effekt noch grösser: der Blutdruck sinkt, die Stresswogen ebben ab.
Im Titel geht es nicht etwa um Ernährungsweisen des Orangeköpfchens. Er sagt aus, dass unter allen Unzertrennlichen in Menschenhand das Orangeköpfchen Züchterinnen und Züchter noch immer vor grosse Herausforderungen stellt.
Grauköpfchen gehören zu den Agaporniden, deren Geschlechter äusserlich gut unterschieden werden können. Da ihre Heimat, die Insel Madagaskar, grossflächig entwaldet wurde, entstanden viele Savannenlandschaften. Grauköpfchen kommen aber gut damit klar.
Senegalamaranten sind zierliche, kleine Vögelchen, die fast auf dem ganzen afrikanischen Kontinent südlich der Sahara in neun Unterarten heimisch sind. Auch in Schweizer Volieren fliegen die kleinen Prachtfinken.
«Unser Keller besteht praktisch aus Wasser»
Wasserpflanzen sind der Schmuck eines Aquariums. Viele Aquarienträume scheitern an serbelnden Unterwassergewächsen. Maike Wilstermann-Hildebrand hat ein Buch über dasGrün im Wasser verfasst und erklärt im Interview, worauf es ankommt.
Rotbauchpapageien leben in ostafrikanischen Savannen. Die Geschlechter unterscheiden sich deutlich, was die Art von vielen anderen Papageienarten abhebt. Es ist darum einfach für Züchterinnen und Züchter, Paare zusammenzustellen.
Bourkesittiche sind sanftmütige und ruhige Pfleglinge. Sie können problemlos in einer Wohnung oder Gartenvoliere gehalten werden. Nachbarn werden kaum etwas von ihnen merken. Sie sind gerne im Dämmerlicht aktiv, fliegen aber durchaus auch während des Tages.
Notfall
Wenn ein Tier aus einem Zoo ausbüxt, zählt jede Minute. Damit in Krisensituationen jeder weiss, was zu tun ist, wird der Ernstfall immer wieder geübt. Auch im Walter Zoo in Gossau (SG).
Die Coloria- oder Buntkopfpapageiamadine stammt von der Philippinen-Insel Mindanao. Sie wurde erst 1961 wissenschaftlich beschrieben und kam 1964 erstmals nach Europa, und zwar nach Zürich. Die Haltungsgeschichte dieser Papageiamadine ist eng mit der Schweiz verknüpft.
Inkakakadus stammen aus trockenen Gebieten Australiens. Wenn sie bei Erregung oder Aufregung ihre Haube aufrichten, werden die ansonsten dezent rosa gefärbten Australien zu reinen Farbenwundern. Spezialisierten Züchtern in der Schweiz gelingt die Vermehrung dieser besonderen Art immer wieder.
Die Forbes Papageiamadine wird auch Blaugrüne Papageiamadine genannt. Das weist auf ihr in verschiedenen Nuancen hauptsächlich edel blau schillerndes Gefieder. Eine friedliche und attraktive Papageiamadinen-Art.
Alle Papageiamadinen weisen auffallende Gefiederfarben auf. Die Lauchgrüne Papageiamadine tritt dabei besonders hervor. Ihre Federn wirken wie die ineinander verlaufenden Farben eines Malers auf einer Mischtafel. Sie gehen vom Blauen ins Dunkelgelbe über und laufen in einem geschmackvollen Orange aus. Eine prächtige Papageiamadine, die selten gehalten wird.
Unter den Amazonen gibt es Arten, die rar und allbekannt sind. Die Goldmaskenamazone oder Dufresnes-Amazone ist zwar äusserst selten unter Menschenobhut, doch sie steht nicht im Fokus der Vogelzucht. Das ist schade, denn es sind wundervolle Papageien. Ihre Zucht braucht sehr viel Geduld.
Der Tanganjikasee in Basel
Im Zoologischen Institut der Universität Basel werden die Buntbarsche des ostafrikanischen Tanganjikasees erforscht – tauchend im See und in etwa 300 Aquarien. Daraus resultiert auch eine Sammlung an Präparaten fast aller 250 Arten.
Ein Haus voller Schlangen
Michel Knuchel aus dem solothurnischen Herbetswil hat sich auf die Zucht besonderer Kornnatter-Morphen spezialisiert. In seinem Haus wimmelt es von farbigen Schlangen, die er mit ruhiger Hand und viel Know-how pflegt – eine Passion, die aus einem Kindheitstraum entstanden ist.
Grosse Soldatenaras werden selten von Zoos und privaten Züchtern gehalten. Auch in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Zentralamerika sind es Raritäten. Die besonderen Grossaras zeigen ein sanftes Verhalten. Eine alte Bezeichnung für den Grossen Soldatanara lautet Bechsteinara.
Kolumbus und seine Besatzungsmitglieder stiessen als erste Europäer auf Kuba-Amazonen, als sie in der Karibik anlangten. Bis heute ist diese attraktive Amazonenart begehrt in der Haltung und Zucht.
Schwalbensittiche sehen mit ihrem langen Schwanz aus wie typische Sittiche, ernähren sich aber wie Loris. Mit ihrer pinselartigen Zunge nehmen sie zu einem grossen Teil Nektar und Blütenpollen auf. Ein weiteres aussergewöhnliches Merkmal dieser Papageien ist ihr Zugverhalten.
Timneh-Graupapageien werden weitaus seltener gehalten als der gewöhnliche Graupapagei. Auch in ihrem fragmentierten Verbreitungsgebiet in Westafrika sind sie bedroht. Auf den Spuren eines Sonderlings.
Die Hunde aus der Savanne
Afrikanische Wildhunde oder Hyänenhunde durchstreifen in Rudeln die afrikanische Savanne. Sie sind aufgrund von Krankheiten und Lebensraumverlust selten geworden. Im Zoo Basel werden sie seit 1954 gehalten.
Das Gefieder des Rosellasittichs weist ein unglaubliches Farbenspiel auf. Als die Art in der Vogelhaltung bekannt wurden, rissen sich Liebhaberinnen und Liebhaber darum. Rosellas sind bis heute beliebte Pfleglinge.
Lear-Aras galten lange als mysteriöse Papageien, bis sie durch einen deutschen Forscher im abgelegenen und trockenen Nordosten Brasiliens wieder gefunden wurden. Bald darauf wurde der Bestand durch Fang dermassen dezimiert, dass die Art zu verschwinden drohte. Schutzbemühungen führen nun aber dazu, dass sich die Population wieder am Erholen ist.
Exquisites Huhn mit extrovertiertem Verhalten
Von der Familie der Perlhühner ist das Helmperlhuhn der bekannteste Vertreter. Die Art wurde bereitsim alten Ägypten domestiziert. Nur wenige Spezialisten widmen sich diesem attraktiven Hühnervogelder Savannen Afrikas.
Rückschritt in der Domestikation
Der Bioparc in Bellevue bei Genf hat einen beschlagnahmten Mischling zwischen Serval und Hauskatze aufgenommen. Die Kreuzung der Savannah-Katzen entsteht unter Zwang und ist in der Schweiz verboten. Eine Spurensuche bei Katzenspezialisten und in der Gesetzgebung.
«Kinder erfahren, wie Tiere reagieren»
Seit 1977 können Kinder im Zoo Basel bei der Tierpflege mithelfen. Weiter bietet der Zolli Projektwochen für Schulen an. Was Tierbegegnungen bei den Kindern auslösen.
Geheimnisvolle Medusen
Sie haben weder Knochen, Gehirn, noch Herz und wirken, als kämen sie von einem anderen Planeten. Quallen treiben nicht nur in den Fluten der Weltmeere, sondern auch durch Aquarien des Zoo Basel.
Das Gefieder des Glanzsittich-Männchens leuchtet intensiv. Die kleinen Australier zeigen einen ausgeprägten Geschlechtsunterschied, stellen gewisse Ansprüche an die Pflege und können auch in Kombination mit Prachtfinken gehalten werden.
Maskenamadinen haben ein unverwechselbares Aussehen mit ihrem dicken, gelben Schnabel und dem schwarzen Rund, das sich ums Gefieder um den Schnabel zieht. Die Prachtfinken aus heissen Bereichen Australiens sind gesellige und sehr verträgliche Volierenpfleglinge.
Die Gemalte Amadine ist eine bemerkenswerte Prachtfinken-Schönheit. Leuchtendes Rot, weisse Tupfen auf schwarzem Gefieder und der spitze Schnabel machen diesen Australier zu etwas Besonderem. Er lässt sich gut mit anderen Arten vergesellschaften.