Ziervogellexikon

Schwalbensittich: der Zugvogel unter den Papageien

Schwalbensittiche sehen mit ihrem langen Schwanz aus wie typische Sittiche, ernähren sich aber wie Loris. Mit ihrer pinselartigen Zunge nehmen sie zu einem grossen Teil Nektar und Blütenpollen auf. Ein weiteres aussergewöhnliches Merkmal dieser Papageien ist ihr Zugverhalten.

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Timneh-Graupapagei: der Graue mit dem hornfarbenen Oberschnabel

Timneh-Graupapageien werden weitaus seltener gehalten als der gewöhnliche Graupapagei. Auch in ihrem fragmentierten Verbreitungsgebiet in Westafrika sind sie bedroht. Auf den Spuren eines Sonderlings.

Die Zusammenführung der beiden Afrikanischen Wildhunde glückte von Anfang an.

Die Hunde aus der Savanne

Afrikanische Wildhunde oder Hyänenhunde im Zoo Basel

Afrikanische Wildhunde oder Hyänenhunde durchstreifen in Rudeln die afrikanische Savanne. Sie sind aufgrund von Krankheiten und Lebensraumverlust selten geworden. Im Zoo Basel werden sie seit 1954 gehalten.

Terraristik

«Plötzlich hüpfen junge Frösche im Terrarium»

Von der Wüstenlandschaft bis zum Bergregenwald lassen sich hinter Glas unterschiedliche Lebensräume gestalten. Ralf Wirtensohn baut Terrarien für Frösche, Echsen, Schlangen und Co. Ein Gespräch mit dem Profi.

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Rosellasittich: Farbwunder aus Australien

Das Gefieder des Rosellasittichs weist ein unglaubliches Farbenspiel auf. Als die Art in der Vogelhaltung bekannt wurden, rissen sich Liebhaberinnen und Liebhaber darum. Rosellas sind bis heute beliebte Pfleglinge.

Junge Afrikanische Zwergziegen im Kinderzolli.

«Kinder erfahren, wie Tiere reagieren»

Kinder arbeiten im Kinderzoo mit

Seit 1977 können Kinder im Zoo Basel bei der Tierpflege mithelfen. Weiter bietet der Zolli Projektwochen für Schulen an. Was Tierbegegnungen bei den Kindern auslösen.

Ohrenquallen im Zoo Basel sind immer in Bewegung, der Quallenkreisel ermöglicht stetiges Treiben.

Geheimnisvolle Medusen

Quallen im Zoo Basel

Sie haben weder Knochen, Gehirn, noch Herz und wirken, als kämen sie von einem anderen Planeten. Quallen treiben nicht nur in den Fluten der Weltmeere, sondern auch durch Aquarien des Zoo Basel.

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Glanzsittich: macht seinem Namen alle Ehre

Das Gefieder des Glanzsittich-Männchens leuchtet intensiv. Die kleinen Australier zeigen einen ausgeprägten Geschlechtsunterschied, stellen gewisse Ansprüche an die Pflege und können auch in Kombination mit Prachtfinken gehalten werden.

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Maskenamadine: der Prachtfink mit dem markanten Schnabel

Maskenamadinen haben ein unverwechselbares Aussehen mit ihrem dicken, gelben Schnabel und dem schwarzen Rund, das sich ums Gefieder um den Schnabel zieht. Die Prachtfinken aus heissen Bereichen Australiens sind gesellige und sehr verträgliche Volierenpfleglinge.

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Gemalte Amadine: zutraulich, sanft und wunderschön

Die Gemalte Amadine ist eine bemerkenswerte Prachtfinken-Schönheit. Leuchtendes Rot, weisse Tupfen auf schwarzem Gefieder und der spitze Schnabel machen diesen Australier zu etwas Besonderem. Er lässt sich gut mit anderen Arten vergesellschaften.

Früchte und Insekten für den spitzen Schnabel

Exotische Vögel mit Vorliebe für Insekten und Früchte

Zu den Weichfressern gehören ganz verschiedene Vogelarten. Sie ernähren sich mehrheitlich von Weichfutter und beeindrucken mit farbigem Gefieder. Einige Seltenheiten der Vogelhaltung im Überblick.

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Diamanttäubchen, schmucke Taube im Kleinformat

Diamanttäubchen stammen aus fast allen Gebieten Australiens und gehören seit mehr als 100 Jahren zu den beliebten Volierenpfleglingen. Die Art ist anderen Vögeln gegenüber friedlich und kann in grossen, gut strukturierten Volieren auch in mehreren Paaren gehalten werden.

Nachfolger von M’Tongé

Neuer Silberrücken im Zoo Basel: Gorilla Yeba in Gruppe integriert

Seit dem 17. Oktober 2025 lebt Gorilla-Männchen Yeba im Affenhaus des Zoo Basel. Er folgt auf M’Tongé, der im Juni gestorben ist. Die herausfordernde Aufgabe, den 13-jährigen Silberrücken mit der bestehenden Gorillagruppe zusammenzuführen, sei bis jetzt gelungen.

John-David Bauder (rechts) mit Lydia, dem Coscoroba-schwan, Dr. Tobias Blaha und Tochter Luisa Blaha.

Katta trifft auf Waschbär

Johns kleine Farm lebt im Bioparc Genf weiter

Im August 2024 musste Johns kleine Farm im bernischen Kallnach aufgelöst werden. Doch das war nicht das Ende des innovativen Kleinzoos. Die Tiere aus Kallnach und die Zoophilosophie leben weiter im Bioparc Genf.

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Taranta-Unzertrennlicher: kleiner Bergbewohner mit grün schillerndem Gefieder

Taranta-Unzertrennliche gehören zu den Agaporniden. Sie fliegen im Hochland Äthiopiens und leuchten mit ihrem attraktiven grünen Gefieder aus dem Blattwerk von Bäumen. Die Kleinpapageien werden in der Schweiz nicht häufig gehalten. Die interessanten Volierenvögel werden auch Tarantiner oder Bergpapagei genannt.

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Livingstoneturako: karminrotes Leuchten in den Baumkronen

Der Livingstoneturako wird auch Langschopf oder Spitzhaubenturako genannt. Er hüpft durch Baumkronen und flattert dazu wenig mit seinen Flügeln. Dabei leuchten die roten Flügelfedern auf. Turakos gehören zu den Weichfressern und werden hauptsächlich von Zoos und Vogelparks aber auch von wenigen privaten Züchtern gehalten.

Veterinärmedizin im Zoo

Fisch und Vogel beim Röntgen im Zoo Basel

Auf dem Röntgentisch im Zoo Basel landen die verschiedensten Tierarten. Dank dem Röntgenbild ergibt sich ein rasches Resultat. Der Zootierarzt Dr. Christian Wenker gewährt Einblick in die vielfältige Arbeit des Tierärzteteams.

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Balistar: Komiker und virtuoser Imitator

Balistare sind unverkennbar durch ihr weisses Gefieder, den kecken Federschopf sowie die nackten, blauen Augen- und Schnabelpartien. In der Natur sind sie vom Aussterben bedroht, in der Vogelhaltung werden sie von Spezialisten gepflegt und gezüchtet.

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Pfirsichköpfchen: Hübsche Farbtupfer in Baumkronen

Pfirsichköpfchen gehören zu den bekannten und buntesten Unzertrennlichen unter Menschenobhut. Ihre Haltung und Zucht gelingen auch im Schwarm. Die Kleinpapageien fliegen in der Serengeti in Ostafrika in blühende Akazienkronen.

Der Kleingraumull mag es vegetarisch: Seine Leibspeise sind Wurzeln.

Unterirdisch!

Der Sambische Kleingraumull – Begnadeter Baumeister im Rampenlicht

Der Sambische Kleingraumull würde vermutlich nicht den Schönheitsconcours im Reich der Tiere gewinnen. Dennoch gehört der begnadete Baumeister ins Rampenlicht.

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Binsenamadine: sanfter und farbiger Schilfbewohner Australiens

Binsenamadinen oder Binsenastrilde sind hübsche Prachtfinken, die viel Freude bereiten. Sie zeigen ein interessantes Verhalten und haben einen sanftmütigen Charakter. Bei guter Pflege pflanzen sie sich bereitwillig fort.

Wie in Südamerika: Gelbbrustaraim Freiflug.

Papageien und Geier am St. Galler Himmel

Freiflugtraining für Papageien und Geier im Walter Zoo in Gossau

Gelbbrustaras lassen sich vom Wind tragen, Sonnensittiche lösen sich plötzlich aus dem Blau des Himmels und flattern auf einen knorrigen Ast und ein Wüstenbussard segelt über Menschenköpfe. Freiflugtraining im Walter Zoo in Gossau.

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Reisfink: unter Menschenobhut allbekannt, in der Natur eine Rarität

Reisfinken, Reisamadinen oder Reisnonnen sind markante Prachtfinken. Ihr Äusseres macht sie unverwechselbar. Unter Menschenobhut werden sie seit Jahrhunderten gehalten und gezüchtet, in der Natur werden sie immer seltener. Auch am Beispiel dieser Art zeigt sich, wie wichtig gesunde Bestände unter Menschenobhut sind.

Unfall

Zoo Zürich: Elefantenkalb Zali im Alter von fünf Monaten gestorben

Der junge Elefantenbulle Zali ist in der Nacht auf den 11. September verstorben. Zwei Tage zuvor hatte er sich bei einem Unfall eine schwerwiegende Beinverletzung zugezogen.

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Blaubartamazone: Bewohner der amazonischen Überschwemmungswälder

Blaubartamazonen leben entlang von Flussläufen im Amazonasgebiet, besonders auch da, wo die Fluten des Riesenstroms regelmässig über die Ufer treten. Wenn diese Papageien fliegen, zeigen sich die scharlachroten Bürzel, eine Besonderheit! In der Vogelhaltung in Europa sind Blaubartamazonen bis heute eine Seltenheiten. In ihrem Verbreitungsgebiet aber werden sie von Einheimischen entlang der Flussläufe gerne gehalten.

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Diamantfink oder Diamantamadine: markante und galante Australier

Diamantfinken sind attraktive Prachtfinken Australiens. Doch nicht nur ihr Äusseres ist anziehend, auch die Verhaltensweisen sind ausserordentlich interessant. Balzspiel und Nestbauverhalten sind sehenswert und bereiten der Vogelhalterin oder dem Vogelhalter grosses Beobachtungsvergnügen.

Mitarbeitende trauern

Wegen Dichtungsteil im Magen: Seehund Saluk aus dem Tierpark Bern ist tot

Seehund Saluk ist am 26. August 2025 nach einem medizinischen Eingriff unter Narkose verstorben. Das Zuchtmännchen wurde 10 Jahre alt.

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Grosser Alexandersittich: Wegbereiter der Papageienkunde

Grosse Alexandersittiche sind geschichtsträchtige Vögel. Ihr deutscher Name deutet es bereits an. In ihrem Ursprungsgebiet in Indien werden sie von alters her gehalten, und es handelte sich um eine der ersten Arten, die nach Europa gebracht wurden. Heute fliegen Grosse Alexandersittiche sogar in europäischen Städten frei herum.

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Stella-Papualori: Schönheit aus den Bergen Papua-Neuguineas

Stella-Papualoris sind grazile Papageienvögel, die grosse Ansprüche an die Ernährung stellen. Eine Besonderheit ist zudem die melanistische Form dieser schlanken, eleganten Loris mit langen Schwanzfedern.

Leckerbissen für Reptilien, Fische und Vögel

Lebendfutter selbst züchten – so gelingt’s

Reptilien, Amphibien, manche Kleinsäuger-, Vogel- und Fischarten ernähren sich von Insekten. Wie sich Insekten selbst züchten lassen, um eine naturnahe Fütterung zu gewährleisten.

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Senepapagei: Bekanntester und sensibler Vertreter der Langflügelpapageien Afrikas

Senegalpapageien stammen aus Westafrika. Von ihnen wurde schon im 15. Jahrhundert in Europa berichtet. Es sind die populärsten Vertreter der Langflügelpapageien Afrikas. Es handelt sich um sensible und langlebige Papageien.

Nasenbär

Vorsicht, Langfinger!

Nasenbären bei den Iguazú-Wasserfällen in Argentinien

Südamerikanische Nasenbären gehören aus zoologischer Sicht in die Familie der Kleinbären. Die guten Kletterer mit Schnüffelnase leben auch bei den Iguazú-Wasserfällen in Argentinien, wo sie ohne Scheu nahe von Touristen herumstreifen.

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Rotschnäblige Spitzschwanzamadine: Eleganz aus dem australischen Busch

Rotschnäblige Spitzschwanzamadinen beeindrucken durch die akkurat abgegrenzten Gefiederfarben und ihre Eleganz. Der lange, namensgebende Schwanz ist eine grosse Zierde dieser Bewohner trockener Landschaften Australiens.

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Grosser und Kleiner Paradiesvogel: Geschöpfe des Himmels

Auch Paradiesvögel wurden im Lauf der Geschichte von Zoos, Vogelparks und privaten Vogelliebhabern gehalten, sogar in der Schweiz. Sie gehörten immer zu den Exklusivitäten der Vogelhaltung. Auch heute noch fliegen sie weltweit in den Volieren einiger weniger Liebhaber. Der Grosse und der Kleine Paradiesvogel – beide sehen sehr ähnlich aus und unterscheiden sich insbesondere durch die Grösse – nehmen wegen ihres spektakulären Gefieders und der aufregenden Balz der Männchen eine Sonderstellung ein.

Deutschland

Tiergarten Nürnberg: 12 Paviane aus Platzmangel getötet – Tierschützer kündigen Strafanzeige an

Nach der Tötung von zwölf Pavianen im Tiergarten Nürnberg wegen Platzmangels haben Tierschutzorganisationen heftige Kritik geäussert, eine Strafanzeige angekündigt und zum Boykott des Zoos aufgerufen. Mehrere Aktivisten, die sich Zugang zum Zoogelände verschafft haben, wurden festgenommen.

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Grosser Gelbhaubenkakadu: Majestätischer Haubenträger aus Australien

Grosse Gelbhaubenkakadus sind eindrückliche australische Papageien. Stattliche Grösse, makellos weisses Federkleid und schmucke gelbe Haube zeichnen sie aus. Ihre Haltung ist ausserordentlich anspruchsvoll.  

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Erdbeerköpfchen: friedliche Savannenbewohner aus dem südlichen Afrika

Erdbeerköpfchen gehören zu den Agaporniden oder Unzertrennlichen Afrikas. Die Kleinpapageien sind sehr sozial. Wenn Junge ausfliegen, lebt anschliessend der ganze Schwarm ohne Probleme in der gleichen Voliere zusammen. Auch die Stimmen sind dezent.  

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Gouldamadine: wie vom Kunstmaler erschaffen

Gouldamadinen sind so wundervoll farbig, dass es kaum zu glauben ist, dass solche Vögel in der australischen Natur herumfliegen. Kein Wunder, dass sie zu den beliebtesten Ziervögeln zählen. In ihrem Ursprungsgebiet sind sie gefährdet, doch unter Menschenobhut fliegen heute zahlreiche Exemplare herum, viel mehr als in Australiens Natur.