Rufe in der Nacht
Im Sommer ist der Waldkauz lautlos unterwegs. Der heimliche Nachtjäger lebt nicht nur im Wald. Auch in Wohnquartieren findet er sein Ruhelager, manchmal sogar in einem Stadtpark.
Ziervogellexikon
Blaukrönchen haben die Angewohnheit, sich zum Ruhen und Schlafen kopfüber ins Geäst zu hängen. Darum werden sie auch Fledermauspapageien genannt. Es sind kleine, farbige Nektar- und Fruchtliebhaber aus den asiatischen Tropen, deren Geschlechter sich gut unterscheiden.
Hochbedrohte Art
Gorillamutter Mayumi hat im Zoo Zürich ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht. Die Geburt ist ein wichtiger Schritt für das Erhaltungszuchtprogramm und den langfristigen Schutz der Westlichen Flachlandgorillas.
Meyers- oder Goldbugpapageien haben ein grosses Verbreitungsgebiet auf dem afrikanischen Kontinent. Sie gehören der Gattung der Langflügelpapageien an. Die Savannenbewohner sind auch beliebte Volierenvögel. Eine Herausforderung ist die Unterscheidung der sechs Unterarten.
Lachtauben sind von alters her Begleiter des Menschen. In der Schweiz sind sie aber als sanfte und interessante Heimtiere etwas in Vergessenheit geraten. Das ist schade, denn es handelt sich um ideale Heimvögel. Eine intelligente Taube mit grosser Geschichte.
Ein Hauch Afrika in den Freiburger Alpen
Flimmernde Hitze, ein Tierkadaver und zahlreiche Geier passen zu Afrika. Doch diese Szenerie stellt sich auch in den Freiburger Alpen ein. Eine Exkursion der Extraklasse.
Rotohraras leben in karger bolivianischer Landschaft und brüten in Felsen. Lange waren sie praktisch unbekannt in der Vogelhaltung. Sie sind bis heute Raritäten in den Volieren. Doch auch in ihrer Heimatregion sind sie gefährdet. Ein heikler Pflegling mit spezifischen Bedürfnissen.
Katharinasittiche gehören zu den bekanntesten Vertretern der Gattung der Dickschnabelsittiche. Sie eignen sich sehr gut zur Haltung im Wohnbereich. In Zimmervolieren können sie sogar im Schwarm gepflegt werden, denn sie sind sehr verträglich untereinander. Ein interessanter Pflegling mit dezenter Stimme, die niemanden stört.
Dunkelrote Aras oder Grünflügelaras identifizieren alle Menschen sofort als Papageien. Sie sind gross, wunderbar farbig und lautstark. Die Südamerikaner gehören zu den grössten Papageien überhaupt, die von Panama im Norden Lateinamerikas bis nach Argentinien im Süden vorkommen. Unter Menschenobhut sind sie selten und wurden immer stiefmütterlich behandelt.
Palm- oder Arakakadus sind markante Papageien. Mit ihren schwarzen Hauben, dem leuchtend roten Wangenfleck und ihren langsamen, teils ruckartigen Bewegungen wirken sie urtümlich. Sie werden nur von wenigen Züchtern weltweit gehalten und sind nur selten in Zoos zu sehen. Die Zucht dieser Raritäten ist anspruchsvoll, gelingt Spezialisten aber immer wieder.
Blaustirnamazonen gehören zu den populärsten Amazonen überhaupt. Die typischen Charakteren kommen in der Natur in unterschiedlichen Lebensräumen vor und wurden früher in grossem Stil importiert. Heute wird die Art allerdings in der Schweiz nicht mehr häufig gezüchtet. Es sind laute Vögel, deren Haltung tolerante Nachbarn erfordert.
Goldsittiche sind mit ihrem gelb scheinenden Gefieder ganz aussergewöhnliche Papageien. Der Traum vieler Vogelliebhaberinnen und -liebhaber wirkt wie ein kleiner Ara, zumal der Goldsittich um die Schnabelpartie wenig nackte Haut hat. Auch in ihrem Heimatland Brasilien ist der Fokus der Vogelzüchter auf diese Art gerichtet, denn im amazonischen Regenwald ist sie selten.
Todesfall
Der Zoo Zürich hat einen Rückschlag bei seinem Elefantenzuchtprogramm erlitten. Die Geburt eines Asiatischen Elefantenkalbs im Kaeng-Krachan-Elefantenpark nahm keinen glücklichen Verlauf. Das Jungtier konnte seine Hinterbeine nicht belasten und musste eingeschläfert werden.
Wühlen, schnüffeln, suchen
Die Bodengestaltung in Tiergehegen hat mehrere Aufgaben. Substrat regt die Sinne der Tiere an, soll ihrem natürlichen Biotop entsprechen, muss aber auch hygienisch und optisch ansprechend sein. Beispiele aus drei zoologischen Einrichtungen.
Schwarmintelligenz
Sie schwimmen als Schule durch den Ozean, trampeln als Herde durch die Savanne, flattern als Gruppe durch den Regenwald oder fliegen im Schwarm in Richtung Süden. Tiere sind aus unterschiedlichen Gründen gemeinsam unterwegs.
Schönsittiche sind in der Vogelpflege beliebte Angehörige der Gattung der Grassittiche. Sie eignen sich gut zum Besatz einer gemischten Voliere, da sie anderen Vogelarten gegenüber friedfertig sind. Sie können problemlos im Wohnbereich gehalten werden, da sie nicht laut sind.
3 Monate alt
Der Walter Zoo in Gossau verzeichnet erfreuliche Fortschritte bei seinem jüngsten Löwennachwuchs: Die drei Jungtiere, die am 17. Februar von Löwin Jumina geboren wurden, entwickeln sich gesund und zeigen sich inzwischen regelmässig auf der Aussenanlage.
Dreifarbenglanzstare sind richtige Farbwunder. Sie gehören wegen ihrer Schönheit zu den beliebtesten Starenarten, die gehalten werden. Dennoch ist ihr Bestand in der Schweiz geschrumpft.
Kapuzenzeisige sind wunderschön, friedfertig, und es handelt sich um prominente Vögel in der Ziervogelhaltung. Während sie in der Schweiz seit vielen Jahren gezüchtet werden, sind in der venezolanischen Heimat noch immer Wildfänge beliebt. Das hat dazu geführt, dass dieser Vogel in der Natur im Bestand stark gefährdet ist. Der Kapuzenzeisig wird manchmal auch Feuerzeisig genannt.
Beinverletzung
Der Giraffenbulle Obi aus dem Zoo Zürich ist tot. Das Tier musste nach einer schweren Beinverletzung eingeschläfert werden, wie der Zoo am 29. April mitteilte.
Dählhölzli
Ab 2030 soll an der Stelle des bisherigen Kinderzoos im Tierpark Bern ein Familienzoo entstehen. Im November wurde ein entsprechendes Konzept vorgestellt, das den hitzigen Diskussionen rund um die Abschaffung des Publikumsmagnets bald darauf ein Ende setzte.
Chinesische Zwergwachteln sind in der Ziervogelhaltung schon lange bekannt. Sie führen aber manchmal ein Schattendasein. Es ist schade, wenn sie einfach nebenher auf unstrukturiertem Boden gewöhnlicher Volieren gehalten werden. Auch sie haben ihre Ansprüche und sollten darum in einer interessant gestalteten Landschaft gepflegt werden.
Felsensittiche stammen aus trockenen Regionen Chiles und Argentiniens. Sie brüten kolonieweise in Felsenhöhlen. In Argentinien brüten die Sittiche sogar zu Hunderten direkt an der Atlantikküste, wie Meeresvögel.
Erster Gesundheitscheck bestanden
Sieben Wochen nach ihrer Geburt gibt der Walter Zoo in Gossau (SG) das Geschlecht der drei jungen Löwen bekannt: Es handelt sich um drei Weibchen.
Wildtiere fürs Wohnzimmer
Am 9. April 2026, um 20 Uhr, strahlt SRF 1 den Film «Wildtiere fürs Wohnzimmer» aus. Die «TierWelt» war an der Vorpremiere. Der Dokumentarfilm des Regisseurs Laurin Merz wurde in enger Zusammenarbeit mit Marc Zihlmann, dem Leiter des Sikyparks in Crémines, gedreht.
Die Eigentlichen Tukane der Gattung Ramphastos sind unverkennbar. Ihre grossen, bunten Schnäbel sind einzigartig. Tukane stammen aus den Tropen Mittel- und Südamerikas. Als Volierenvögel werden sie heute in der Schweiz kaum durch Private gehalten, sind aber beliebte Pfleglinge in zoologischen Gärten Europas. In ihren Heimatländern werden die charismatischen Tukane seit jeher teilweise von Einheimischen von Hand aufgezogen. Darum gehören sie auch ins Ziervogellexikon.
Gesundheit
Dass Wasser eine beruhigende Wirkung auf Geist und Körper hat, ist längst bekannt. Schwimmen Fische im blauen Nass, ist der Effekt noch grösser: der Blutdruck sinkt, die Stresswogen ebben ab.
Im Titel geht es nicht etwa um Ernährungsweisen des Orangeköpfchens. Er sagt aus, dass unter allen Unzertrennlichen in Menschenhand das Orangeköpfchen Züchterinnen und Züchter noch immer vor grosse Herausforderungen stellt.
Grauköpfchen gehören zu den Agaporniden, deren Geschlechter äusserlich gut unterschieden werden können. Da ihre Heimat, die Insel Madagaskar, grossflächig entwaldet wurde, entstanden viele Savannenlandschaften. Grauköpfchen kommen aber gut damit klar.
Senegalamaranten sind zierliche, kleine Vögelchen, die fast auf dem ganzen afrikanischen Kontinent südlich der Sahara in neun Unterarten heimisch sind. Auch in Schweizer Volieren fliegen die kleinen Prachtfinken.
«Unser Keller besteht praktisch aus Wasser»
Wasserpflanzen sind der Schmuck eines Aquariums. Viele Aquarienträume scheitern an serbelnden Unterwassergewächsen. Maike Wilstermann-Hildebrand hat ein Buch über dasGrün im Wasser verfasst und erklärt im Interview, worauf es ankommt.
Schmetterlingsfinken kommen in drei Arten und vielen Unterarten in Afrika südlich der Sahara vor. Die attraktiven Vögel sind beliebte Pfleglinge, doch es gibt sie nicht mehr so häufig in Menschenhand. Die Art schreitet durchaus zur Brut, doch ihre Zucht verlangt Fingerspitzengefühl.
Rotbauchpapageien leben in ostafrikanischen Savannen. Die Geschlechter unterscheiden sich deutlich, was die Art von vielen anderen Papageienarten abhebt. Es ist darum einfach für Züchterinnen und Züchter, Paare zusammenzustellen.
Bourkesittiche sind sanftmütige und ruhige Pfleglinge. Sie können problemlos in einer Wohnung oder Gartenvoliere gehalten werden. Nachbarn werden kaum etwas von ihnen merken. Sie sind gerne im Dämmerlicht aktiv, fliegen aber durchaus auch während des Tages.
Notfall
Wenn ein Tier aus einem Zoo ausbüxt, zählt jede Minute. Damit in Krisensituationen jeder weiss, was zu tun ist, wird der Ernstfall immer wieder geübt. Auch im Walter Zoo in Gossau (SG).
Wisenten, Füchsen und Aspisvipern auf der Spur
Der Tierpark Lange Erlen bietet seit 1871 die Möglichkeit, verschiedenste Tiere kostenlos mitten in der Stadt Basel zu beobachten. 74 Arten in 750 Individuen leben in grosszügigen Anlagen. Der neue Betriebsleiter Ueli Käser sorgt für attraktive Neuzugänge.
Inkakakadus stammen aus trockenen Gebieten Australiens. Wenn sie bei Erregung oder Aufregung ihre Haube aufrichten, werden die ansonsten dezent rosa gefärbten Australien zu reinen Farbenwundern. Spezialisierten Züchtern in der Schweiz gelingt die Vermehrung dieser besonderen Art immer wieder.
Die Forbes Papageiamadine wird auch Blaugrüne Papageiamadine genannt. Das weist auf ihr in verschiedenen Nuancen hauptsächlich edel blau schillerndes Gefieder. Eine friedliche und attraktive Papageiamadinen-Art.
Alle Papageiamadinen weisen auffallende Gefiederfarben auf. Die Lauchgrüne Papageiamadine tritt dabei besonders hervor. Ihre Federn wirken wie die ineinander verlaufenden Farben eines Malers auf einer Mischtafel. Sie gehen vom Blauen ins Dunkelgelbe über und laufen in einem geschmackvollen Orange aus. Eine prächtige Papageiamadine, die selten gehalten wird.
Unter den Amazonen gibt es Arten, die rar und allbekannt sind. Die Goldmaskenamazone oder Dufresnes-Amazone ist zwar äusserst selten unter Menschenobhut, doch sie steht nicht im Fokus der Vogelzucht. Das ist schade, denn es sind wundervolle Papageien. Ihre Zucht braucht sehr viel Geduld.
Der Tanganjikasee in Basel
Im Zoologischen Institut der Universität Basel werden die Buntbarsche des ostafrikanischen Tanganjikasees erforscht – tauchend im See und in etwa 300 Aquarien. Daraus resultiert auch eine Sammlung an Präparaten fast aller 250 Arten.
Ein Haus voller Schlangen
Michel Knuchel aus dem solothurnischen Herbetswil hat sich auf die Zucht besonderer Kornnatter-Morphen spezialisiert. In seinem Haus wimmelt es von farbigen Schlangen, die er mit ruhiger Hand und viel Know-how pflegt – eine Passion, die aus einem Kindheitstraum entstanden ist.
Grosse Soldatenaras werden selten von Zoos und privaten Züchtern gehalten. Auch in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Zentralamerika sind es Raritäten. Die besonderen Grossaras zeigen ein sanftes Verhalten. Eine alte Bezeichnung für den Grossen Soldatanara lautet Bechsteinara.
Kolumbus und seine Besatzungsmitglieder stiessen als erste Europäer auf Kuba-Amazonen, als sie in der Karibik anlangten. Bis heute ist diese attraktive Amazonenart begehrt in der Haltung und Zucht.