Anja Tschannen steht neben einem weissen Stall. Es ist einer von acht selbstgebauten, mobilen Unterständen, die sich auf einem Feld hinter ihrem Hof swissrara in Pensier (FR) befinden. Die 35-Jährige, in einem Armee-T-Shirt und einer Arbeitshose gekleidet, wischt sich über die Stirn. Es ist kurz vor 10 Uhr, doch die Hitze, die das Land bereits Ende Mai im Griff hat, ist schon vormittags spürbar.

Das Geschnatter, das aus den Ställen ertönt, lässt erahnen, welche Tiere sich darin befinden könnten. Tschannen öffnet eine Luke. Zwei Sekunden lang passiert nichts. Plötzlich erscheint der erste Schnabel im Blickfeld, und dann geht es so richtig los: Innert wenigen Augenblicken flattern zehn Pommernenten heraus. Schnatternd steuern sie den Teich an, der sich einige Meter weiter befindet, und platschen zufrieden ins kühle Nass. Tschannen schaut ihnen grinsend zu. «Das sind sie, meine Pommies!», sagt sie und macht sich auf, um den nächsten Stall zu öffnen.

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Die «Pommies» spielen seit…

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