Manche Menschen spüren den Frühling nicht nur an der kräftigeren Sonne, sondern auch in der Nase. Dieses Leiden ist aber kein rein menschliches. Auch Hunde können allergisch auf Pollen reagieren. Typische Symptome sind intensives Pfotenlecken, häufiges Kratzen sowie gerötete oder feuchte Haut. Weitere Hinweise auf eine Allergie können häufiges Kopfschütteln, tränende Augen, starke Gerüche aus den Ohren, Nesselausschläge oder umgekehrtes Niesen liefern. 

Betroffene Tiere sind in der Regel gestresster, schlafen schlechter und können gar chronische Hautentzündungen entwickeln. Deshalb lohnt sich bei Symptomen eine Abklärung in der Tierklinik. Bestätigt sich der Verdacht, lohnen sich während des Pollenflugs angepasste Tagesroutinen. «Während der höchsten Belastungszeit sollten Spaziergänge kurzgehalten werden», empfiehlt Janin Cirini von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten. «Nach dem Gassigehen lohnt es sich, Pfoten und Fell mit einem feuchten Tuch zu reinigen.» 

Zu Hause helfe regelmässiges Bürsten, häufiges Waschen von Körbchen, Decken und anderen Textilien oder das Reinigen von Oberflächen helfen. Auch ein Kleiderwechsel nach dem Spaziergang reduziert das Einschleppen von Pollen in die heimischen vier Wände. Reichen diese Massnahmen nicht aus, empfiehlt die Tierschutzorganisation Vier Pfoten Pollenschutzgitter an Fenstern oder einen Luftreiniger mit HEPA-Filter.