Suchten Wölfe die Nähe der Menschen oder war es andersherum? Gelehrte aus aller Welt rätseln noch heute darüber, wie es zur Zähmung der ersten Wildtiere kam. Sicher ist, dass sie bereits in der Altsteinzeit stattfand, als Menschen noch als Jäger und Sammler den grossen Wildtieren folgten. Die Archäologie geht davon aus, dass Menschen Jungwölfe bei sich aufnahmen, sobald sie über die Mittel verfügten, ihnen etwas von der Jagdbeute abzugeben. Mitgefühl soll dabei eine grosse Rolle gespielt haben. Denn Wölfe sind den Menschen mit ihren Familienstrukturen so ähnlich wie kaum ein anderes Tier. Gezähmte junge Wölfe fügten sich problemlos in eine Gruppe von Menschen ein und sahen diese bald als ihr neues Rudel an. Wie lange es dauerte, bis sie auch als erwachsene Wölfe freiwillig blieben, weiss niemand so genau. Sicher ist, dass sich diese Zähmung für die Menschen auszahlte. Denn die feine Nase der Vierbeiner erwies sich als grosse Hilfe auf Beutezügen. Als Wachtiere warnten Wölfe frühzeitig…

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