Auf einem Feld im Kanton Baselland stehen hellbraune, niedrige Pflanzen mit Kapseln, die im Wind rascheln. Es ist ein noch seltener Anblick in der Schweiz, dass Kichererbsen neben Mais und Weizen wachsen. René Ritter und Andreas Gass vom Leimenhof Wenslingen sind sehr darum bemüht, dass sich dies in Zukunft ändert. «Der Bedarf an pflanzlichen Proteinen ist gestiegen, nicht zuletzt durch den stärkeren Wunsch in der Bevölkerung, weniger Fleisch zu essen», erklärt Gass. Viele Konsumenten legen auch grossen Wert auf Umweltschutz, weshalb sie nachlokalen Produkten Ausschau halten.

Hülsenfrüchte werden jedoch primär im Ausland angebaut. Mit jährlichen über 13,5 Millionen Tonnen ist Indien mit Abstand der grösste Kichererbsenproduzent der Welt, gefolgt von Australien mit einer Million Tonnen und der Türkei mit rund 580'000 Tonnen. Die Schweiz taucht auf der Liste der Produktionsländer noch nicht einmal auf.

Alternative zu Fleisch

Ursprünglich stammt die Kichererbse (Cicer arietinum)…

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