Tierschutz
Coop ist am tierfreundlichsten
Ein Bericht des Schweizerischen Tierschutzes stellt den Grossverteilern Coop und Migros gute Noten aus. In der Gastronomie und bei Zulieferen lasse der Tierschutz hingegen zu wünschen übrig.
Coop ist der tierfreundlichste Akteur in der schweizerischen Lebensmittelbranche, gefolgt von Migros. Dies teilte der Schweizer Tierschutz (STS) am Donnerstag mit. Der Bericht berücksichtigt unter anderem den Anteil Inlandprodukte und den Anteil Produkte aus tierfreundlicher Haltung. Migros und Coop konnten den Handel mit Produkten aus tierfreundlicher Haltung zwar nicht weiter ausbauen, sind laut STS anteil- und umsatzmässig aber auf hohem Niveau. Kleinere Detaillisten, insbesondere Manor und Spar, hätten ihr Angebot in diesem Bereich verbessert. Auch Aldi Suisse biete neu Fleisch von Rind und Schwein aus tierfreundlicher Haltung an.
Bei den Grossverteilern hat bereits über die Hälfte des verkauften Rind- und Schweinefleischs ein Tierschutz-Label. Bei anderen Akteuren sieht der STS Aufholbedarf. So verwendeten nur 7 Prozent der Bäckereien Labelfleisch. Lediglich ein Viertel der Zulieferer führe solches überhaupt im Angebot. Und nur jedes fünfte Restaurant setze bei den vier Hauptfleischarten ausschliesslich auf Labelherkünfte.
«Delikatessen aus der Folterkammer»
Kritisch bewertet der STS den Verkauf von gewissen Delikatessen. In der gehobenen Gastronomie gehöre das Angebot von Stopfleber und Hummer häufig noch immer zum Standard. Einzelne Restaurants böten auch Froschschenkel und Haifischflossen an. «Hinter solchen Luxus-Produkten stehen klare Tierschutzwidrigkeiten», heisst es im Report. Auch die Detaillisten Manor und die Migros-Genossenschaften in der Romandie führten solche «Delikatessen aus der Folterkammer», wie der STS schreibt.
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