Insektenplage
Gefürchtete Piroplasmose: Zecken und Co. sind eine wachsende Gefahr für Pferde
Sieben Hornissen töten ein Pferd, lautete ein weit verbreiteter Mythos einst. In Tat und Wahrheit sind Zecken und Mücken jedoch eine viel grössere Gefahr für Hufträger. Mit dem fortschreitenden Klimawandel bringen die kleinen Biester immer gefährlichere Krankheiten auf Schweizer Koppeln.
Wer im hohen Gras war, sucht danach den Körper nach Zecken ab. Was uns als Kind schon eingetrichtert wurde, gehört mittlerweile auch für viele Pferdehalterinnen und Pferdehalter zur abendlichen Routine. Denn Zecken machen auch vor ihren Schützlingen nicht Halt. Nur ein einziger Blutsauger reicht, um sie mit gefährlichen Krankheiten anzustecken. Die von Menschen gefürchteten Krankheiten Borreliose und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) werden für Pferde selten problematisch. Dafür macht Haltern eine dritte Krankheit zunehmend Bauchschmerzen: die Piroplasmose.
Die Fallzahlen sind in der Schweiz noch auf einem sehr tiefen Niveau und steigen nur langsam an. Anders sieht es im nahen Burgund in Frankreich aus, wo die Zeckenarten, die den Erreger in sich tragen, bereits sehr häufig vorkommen. Es sind wärmeliebende Tierchen, die ursprünglich aus Südeuropa kommen, sich mit dem Klimawandel aber allmählich weiter Richtung Norden verbreiten.
Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es leider…
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