Ausgerissene Kuh in Zürich erschossen

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In der Nähe des Bahnhof Enge wurde die ausgerissene Kuh vom Wildhüter gestellt.
Screenshot: Google; OpenClipart-Vectors; Montage mg
Flucht vor Schlachthof
Um nicht beim Metzger zu landen, hat sich in Zürich ein Kalb dazu entschlossen, Reissaus zu nehmen. Ein Wildhüter musste es dann aber doch – mitten in der Stadt – erschiessen.

Ein Kalb ist am Freitagvormittag aus dem Zürcher Schlachthof an der Herdernstrasse geflüchtet und durch die Innenstadt gerannt. Es konnte nicht eingefangen werden und wurde schliesslich im Enge-Quartier von einem Wildhüter erschossen.

Das Tier rannte quer durch die Kreise 9 und 4, bestätigte Stadtpolizeisprecher Marco Cortesi am Freitag verschiedene Medienberichte. Im Ulmbergtunnel versuchte die Polizei das Kalb vergeblich zu stoppen. Das Tier sprang jedoch am Polizeiauto vorbei und beschädigte es dabei.

Im Bereich des Arboretum im Quartier Enge rannte es schliesslich in einen Hinterhof, wo das rund 450 Kilogramm schwere männliche Tier vom aufgebotenen Wildhüter erschossen wurde. Meldungen über verletzte Personen liegen bisher keine vor. Laut Cortesi standen mehrere Polizeifahrzeuge im Einsatz.

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