Die Wettbewerbskommission bremst den Tierschutz aus

Biofleisch

Dass Bio- und Labelprodukte – besonders im Flerischmarkt – teils massiv teurer sind als Billigfleisch, will der Schweizer Tierschutz STS nicht länger dulden. Die Wettbewerbskommission sieht es leider anders. 

Jaromir Chalabala/Shutterstock

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Der Schweizer Tierschutz STS hat ein Preissystem für Fleisch vorgeschlagen, um Label- und Bioprodukte zu stärken, und damit das Tierwohl. Die Wettbewerbskommission (WEKO) lehnte das Anliegen nun ab. Für Stefan Flückiger, Geschäftsführer Agrarpolitik beim Schweizer Tierschutz STS, ist das ein herber Schlag für den Absatz von Bio- und Labelfleisch.

Wie ordnet der Schweizer Tierschutz STS das WEKO-Urteil ein? «Tierwelt online» hat bei Stefan Flückiger nachgefragt. 

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Leo Niessner

Leo Niessner

Leo Niessner ist «Tierwelt»-Online-Redaktor, Social-Media-Manager und News-Feed-Leser. Er berichtet gerne über Flora und Fauna oder über Menschen, die sich um Flora und Fauna verdient machen, und schöpft in den Bergen Energie. Er mag Tiere. Und Musik. Am liebsten solche, in der Tiere vorkommen – zu hören in den Spotify-Listen zu jeder «Tierwelt»-Ausgabe, die er mit der Redaktion Woche für Woche zusammenstellt. Und ja, er spielt auch selber Musik. Sein grösster Traum: eine eigene «Arche Leo», in der alle Tiere dieser Welt Platz haben. Mit einem VIP-Sektor für bedrohte Arten.  

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