Milcherzeugungskosten steigen weiter

Milchkuh

Ein Blick au die Milchproduktion in Deutschland zeigt: Den Milchproduzentinnen und -produzenten fehlen 15 Cent pro Kilogramm Milch um kostendeckend produzieren zu können.

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Landwirtschaft
Laut der vierteljährlich aktualisierten Kostenstudie des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) sind die Milcherzeugungskosten in Deutschland weiter gestiegen

Ein Blick nach Deutschland: Den dortigen Milchproduzenten fehlen 15 Cent pro Kilogramm Milch um kostendeckend produzieren zu können. Die Milcherzeugungskosten sind in Deutschland im letzten Quartal nämlich weiter gestiegen, während für den gleichen Zeitraum der durchschnittliche Auszahlungspreis gesunken ist, wie die Pressestelle des European Milk Boards (EMB) meldet.

Im Vergleich zum Januar 2020 sind die Produktionskosten um über einen Cent gestiegen und betrugen im Juli 46,95 ct/kg. Der Milchpreis sank um genau zwei Cent und lag Mitte 2020 bei nur 31,24 ct/kg. Die aktuellen Ergebnisse zeigen eine deutliche Unterdeckung von 33 Prozent. Den Milchproduzentinnen und -produzenten fehlen demnach 15 Cent pro Kilogramm Milch um kostendeckend produzieren zu können.

Der deutsche Milcherzeugerverband (BDM) fordert deshalb die Schaffung einer Branchenorganisation Milch.

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