Schweinepest lässt Inflation in China steigen

 Julia Lototskaya/Shutterstock

In China grassiert die Schweinepest: Das Virus ist für die Tiere schnell tödlich, wenn auch für den Menschen ungefährlich (Themenbild). 

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Volkswirtschaft
Die Afrikanische Schweinepest hat die Inflation in China im vergangenen Jahr stark steigen lassen. Die Verbraucherpreise legten 2019 um 2,9 Prozent zu.

Der Anstieg der Krankheitsfälle gehe vor allem auf steigende Nahrungsmittelpreise zurück, die im Dezember um 17,4 Prozent zulegt hätten. Die Schweinepreise hätten sich im vergangenen Monat mit einem Zuwachs von 97 Prozent weiter fast verdoppelt, berichtete das Statistikamt. Die Inflation in China liegt damit allerdings weiterhin unter der Vorgabe der Regierung für das ganze Jahr von drei Prozent. 2018 waren die Verbraucherpreise nur um 2,1 Prozent gestiegen. 

Mehr als 300 Millionen Tiere betroffen
Seit mehr als einem Jahr grassiert die Schweinepest in China, dem weltweit grössten Produzenten und Verbraucher von Schweinefleisch. Das Virus ist für die Tiere schnell tödlich, wenn auch für den Menschen ungefährlich. Die Hälfte des chinesischen Schweinebestandes von schätzungsweise mehr als 300 Millionen Tieren vor einem Jahr ist der Krankheit bereits zum Opfer gefallen.

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