Walliser Kuhkampf-Finale abgesagt

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Die Ringkuhkämpfe sind die einzigen Kämpfe mit Tieren, die in der Schweiz erlaubt sind. Ernsthafte Verletzungen gibt es dabei kaum einmal.

Andreas Krebs

Wegen Corona
Das nationale Kuhkampf-Final vom 9. und 10. Mai im Wallis fällt wegen des Coronavirus aus. Dabei hätte der Zuchtverband der Eringerkühe eigentlich sein 100-jähriges Bestehen feiern wollen. Die Feierlichkeiten sind nun auf 2021 verschoben.

Zu den Qualifikationskämpfen strömen je nach Wetter jeweils 2500 bis 3000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Da der Walliser Regierungsrat Anlässe mit mehr als 50 Teilnehmenden verboten hat, fallen diese aus. Der erste hätte am 22. März stattfinden sollen, wie Benoît Berguerand, der Vizepräsident des Zuchtverbands und des Organisationskomitees, am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. 

Die Feierlichkeiten zum Jubiläum finden 2021 unverändert statt. Das Programm umfasst ein Buch, eine Ausstellung und einen Züchtertag. Eine bereits herausgegebene Sondermarke der Post gibt den Eringerkühen im Jubiläumsjahr dennoch eine gewisse Sichtbarkeit. 

Die nach dem 10. Mai vorgesehenen Kämpfe sollten stattfinden. Dabei geht es namentlich um zwei Qualifikationskämpfe im Herbst für das Finale 2021.

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