Dschungelfeeling für die Ohren

Cover «Das Dschungebuch»

Mogli und seine Freunde als Hörerlebnis für die ganze Familie.

zVg

Das Dschungelbuch ist legendär und weltberühmt. Ob als Buch oder als Disney-Verfilmung. Nun gibt es den Klassiker von Rudyard Kipling auch als Klang-Kunstwerk.

Als der in Indien geborene Rudyard Kipling 1894 sein Dschungelbuch schrieb, ahnte er kaum, dass er damit ein unsterbliches Werk geschaffen hat. Erst kürzlich feierte auf dem Streamingdienst Netflix die achte Verfilmung des Bestsellers in Spielfilmlänge ihre Premiere. Doch nicht nur visuell wird die Geschichte vom Findelkind Mogli und seinen Freunden, dem schwarzen Panther Baghira und dem gemütlichen Bären Balu, immer wieder gerne aufgegriffen. Auch als Hörspiel gab es bereits einige namhafte Produktionen. Die neuste Version ist dabei etwas ganz Besonderes. Es handelt sich um ein Erzählkonzert des renommierten Sprechers Christian Brückner zusammen mit einem elfköpfigen Jazzorchester.

Entstanden ist eine überaus gelungene Symbiose aus Sprache und Musik. Brückner rezitiert den Literaturklassiker in seiner unnachahmlichen Art, während das Jazzorchester den Dschungel musikalisch zum Leben erweckt und die faszinierende Exotik des naturbelassenen Indiens beschwört. Da heisst es einfach nur im Sessel zurücklehnen, Augen schliessen und geniessen.

Eine Hörprobe finden Sie unter diesem Link.

Christian Brückner & das wilde Jazzorchester: «Rudyard Kipling. Das Dschungelbuch», Erzählkonzert, ca. 76 Minuten, Verlag: Argon, ISBN: 978-3-8398-4995-8, ca. Fr. 20.–

Autor

Oliver Loga

Oliver Loga

Oliver Loga ist Chefredaktor ad interim. Er betreut unter anderem die Pferderubrik, was er sehr schätzt, da seine Frau stolze Halterin von zwei vierbeinigen Isländern ist. Obwohl Oliver nicht selbst in den Sattel steigt, pflegt er zu ihnen ein ebenso inniges Verhältnis wie zu seiner anhänglichen Stubentigerin Palina. Ein wichtiger Bestandteil seiner Freizeit ist zurzeit das Nachahmen von Tierstimmen für seinen kleinen Sohn. Besonders hoch im Kurs stehen dabei die gurrende Spitzschopftaube und der röhrende Hirsch.

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