Nun wuseln die Tiere wieder über die Leinwand

Dossier: Fantoche-Animationsfilmfestival Baden
Heiteres Tiere-Raten! Wer schon immer wissen wollte, welche Kreaturen sich in Tasmanien heimisch fühlen, wurde am Mittwoch am Animationsfilmfestivals Fantoche in Baden aufgeklärt: durch den abgefahrenen Bilderreigen in «Throat Notes» des Australischen Filmers Felix Colgrave.

Nun geht es endlich wieder los in Baden. Das Animationsfilmfestival Fantoche ist eröffnet. Bereits zum 19. Mal tanzen allerlei skurrile Gestalten, abstrakte Formen, Menschen und natürlich Tiere über die Leinwände der Badener Kinos. Letztere spielen im Trickfilm seit jeher eine wichtige Rolle. Sei es, dass ihnen menschliche Attribute zugeschrieben werden. Oder dass sie so gezeigt werden, wie sie eben sind – natürlich in der Fantasie der Künstlerinnen und Künstler. 

Fantoche Throat Notes

Sollte sich die Tierwelt Tasmaniens tatsächlich so gebärden, wie sie der Australier Felix Colgrave in seinem rund achtminütigen Zeichentrick-Opus «Throat Notes» zeigt, ist die Fauna dort ganz schön irr! Frösche blähen sich zu Kugeln auf und schweben an die Decke, singen schräge Arien und lassen sich von einer Heerschar fantastischer Tiere beklatschen. Krokodile und Schlangen wuseln umher und Fantasievögel flitzen übers Firmament. 

Colgraves Achtminüter bildet den Abschluss des «Internationalen Wettbewerbs 4», einem Programm mit prämierten Trickfilmen aus aller Welt. Es hatte am Mittwoch Premiere und wird unter anderem am heutigen Donnerstag um 16.45h im Trafokino in Baden wiederholt (hier weitere Screening-Daten). 

Gesamtprogramm: www.fantoche.ch

Autor

Leo Niessner

Leo Niessner

Leo Niessner ist «Tierwelt»-Online-Redaktor, Social-Media-Manager und News-Feed-Leser. Er berichtet gerne über Flora und Fauna oder über Menschen, die sich um Flora und Fauna verdient machen, und schöpft in den Bergen Energie. Er mag Tiere. Und Musik. Am liebsten solche, in der Tiere vorkommen – zu hören in den Spotify-Listen zu jeder «Tierwelt»-Ausgabe, die er mit der Redaktion Woche für Woche zusammenstellt. Und ja, er spielt auch selber Musik. Sein grösster Traum: eine eigene «Arche Leo», in der alle Tiere dieser Welt Platz haben. Mit einem VIP-Sektor für bedrohte Arten.  

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