Wem gelingt das schönste Stubentiger-Foto?

Naturmuseum Sankt Gallen Katzen

Die ersten Büsi-Bilder sind mit dem Hashtag #miezekatze_nmsg auf Instagram geladen – und werden damit automatisch in der Wanderausstellung «Die Katze. Unser wildes Haustier» im Naturmuseum Sankt Gallen gezeigt. 

Screenshot https://www.instagram.com/explore/tags/miezekatze_nmsg/ 

Wanderausstellung aturmuseum Sankt Gallen
Ein Mausklick – und schon ist das Bild des eigenen Büsis Teil der Wanderausstellung «Die Katze. Unser wildes Haustier». Wie das funktioniert, erklärt das Naturmuseum Sankt Gallen und lädt zum Instagram-Fotowettbewerb.

Dass Katzen auf Instagram zu den am meisten abgebildeten Lebewesen gehören, versteht sich von selbst. Nicht nur, weil die Fotoplattform geradezu prädestiniert ist für die herzigen Bilder, sondern auch, weil die Katze ist das beliebteste Haustier der Schweizerinnen und Schweizer ist. Das jedenfalls schreibt das Naturmuseum Sankt Gallen und liefert auch gleich Zahlen zu seiner Sonderausstellung «Die Katze. Unser wildes Haustier». Rund 1,7 Millionen Stubentiger sind in den Haushalten hierzulande heimisch. 

Trotz allem haftet ihnen eine geheimnisvolle Aura an: anschmiegsam, eigenwillig, distanziert und unglaublich elegant sind Attribute, die man gerne mit ihnen in Verbindung bringt. Das hat das Naturmuseum Sankt Gallen dazu bewogen, genauer auf das Verhalten der Tiere einzugehen, zusammen mit den Naturmuseen Olten und Thurgau. Mit diesen Partnern ist die Wanderausstellung «Die Katze. Unser wildes Haustier» entstanden, die in anderen Museen bereits gezeigt wurde. 

Was die Besucherinnen und Besucher erwartet, beschreibt das Naturmuseum Sankt Gallen mit den Worten: «Anschaulich vermittelt die Ausstellung aktuelles Wissen über die Verwandtschaft der Katzen, ihren Körperbau, ihre Sinnesleistungen und ihre Körpersprache. Und natürlich kommt auch das – nicht immer konfliktfreie – Zusammenleben mit uns Menschen zur Sprache.» Auf diese Weise liessen sich viele Fragen rund um das vertraute und doch rätselhafte Tier beantworten, das seinen Lebensraum mit uns teilt.

Fotos und Präparate
Was wäre eine Ausstellung ohne Anschauungsmaterial? Lebendige Katzen sind natürlich – nicht zuletzt aus Tierschutzgründen – nicht zu sehen. Dafür punktet die Ausstellung mit Präparaten grosser und kleiner Wildkatzen. Sie stammen aus der Sammlung des Naturmuseums St.Gallen. Laufend soll weiteres Anschauungsmaterial dazu kommen. Und hier sei der Bogen zur Fotoplattform Instagram gespannt: Die Organisatoren der Ausstellung rufen zum Wettbewerb auf. Gesucht sind die schönsten Katzenfotos der Besucherinnen und Besucher. Geht es nach dem Naturmuseum St.Gallen, sollen sie möglichst die unterschiedlichen Charaktere der Büsis zeigen.   

Wer ein passendes Foto hat, ist eingeladen, es mit dem Hashtag #miezekatze_nmsg auf Instagram zu laden. Und – schwupps! – ist die eigene Katze mitten in der Ausstellung präsent: über einen Monitor, der all die auf diese Art und Weise getaggten Bilder zeigt. Gleichzeitig besteht die Chance auf einen Gewinn. Das Bild, das – ganz nach Social-Media-Manier – am meisten Likes erhält, wird prämiert. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt eine Gruppenführung für zehn Personen durch die Sonderausstellung. Das Voting dauert noch bis zum 31. Dezember. 

Weitere infos zur Ausstellung: Link.

Autor

Leo Niessner

Leo Niessner

Leo Niessner ist «Tierwelt»-Online-Redaktor, Social-Media-Manager und News-Feed-Leser. Er berichtet gerne über Flora und Fauna oder über Menschen, die sich um Flora und Fauna verdient machen, und schöpft in den Bergen Energie. Er mag Tiere. Und Musik. Am liebsten solche, in der Tiere vorkommen – zu hören in den Spotify-Listen zu jeder «Tierwelt»-Ausgabe, die er mit der Redaktion Woche für Woche zusammenstellt. Und ja, er spielt auch selber Musik. Sein grösster Traum: eine eigene «Arche Leo», in der alle Tiere dieser Welt Platz haben. Mit einem VIP-Sektor für bedrohte Arten.  

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