Tipps
Zahngesundheit beim Hund: Tierzahnarzt Thomas Baumgartner gibt Tipps zur Vorbeugung
Zahnprobleme sind bei Hunden weit verbreitet – bleiben aber oft lange unentdeckt. Tierzahnarzt Thomas Baumgartner erklärt, woran Halterinnen und Halter Beschwerden erkennen und wie sich das Gebiss ihres Vierbeiners schützen lässt.
Wer schon einmal starke Zahnschmerzen hatte, weiss, wie unangenehm sich das anfühlt. Auch Hunde können darunter leiden. Denn ihr Gebiss entwickelt sich – ähnlich wie beim Menschen – mit dem Alter weiter.
Welpen haben zunächst 28 Zähne. Zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat folgt der Zahnwechsel: Die bleibenden Zähne ersetzen die Milchzähne. Das dauerhafte Gebiss eines Hundes umfasst schliesslich 42 Zähne. Bei den Zähnen können verschiedene Probleme auftreten: Zahnstein, Zahnfleischentzündungen, Entzündungen des Zahnhalteapparats (Parodontitis), Fehlstellungen, Doppelzähne, Wurzelentzündungen oder Zahnverlust.
Dass ein Hund Zahnschmerzen hat, ist für Halterinnen und Halter jedoch oft schwer zu erkennen, sagt Thomas Baumgartner, Tierarzt und Präsident der Swiss Society of Veterinary Dentistry (SSVD). «Oft entwickeln sich die Schmerzen schleichend. Deshalb fallen Verhaltensveränderungen nicht immer sofort auf.»
Deutliche Symptome zeigen sich häufig erst später. «Dann kauen Hunde…
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