Kleine Kinder hätten ihre helle Freude an den lebensgrossen Plüschhunden, die Barbara Riner auf die Tische stellt. Doch rasch wird klar: Die Idylle trügt. Das Fell ist mit zig Stellen übersät, bei denen es sich bei genauerem Hinsehen um mit Silikon geformte Wunden handelt. Das hier ist keine Spielstunde in einem quirligen Kinderhort, sondern der Beginn eines Kurses, bei dem es ums nackte Überleben geht – zumindest in der Theorie.

«Wer in Notsituationen richtig reagiert, kann seinem Hund das Leben retten», sagt Barbara Riner zu den Kursteilnehmenden, die mit ihren Hunden für den Erste-Hilfe-Kurs nach Belp (BE) angereist sind. Hinzu kommt: Anders als bei einem schwer verunfallten Menschen ist bei einem Tier in Lebensgefahr eine Ambulanz nicht innert weniger Minuten zur Stelle. «Umso wichtiger ist ein korrektes, beherztes Eingreifen. Aber auch Routine, damit im Notfall jeder Handgriff sitzt», betont Barbara Riner, die durch den eintägigen Kurs der Anisana-Schule führt.

Und fügt sogleich…

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