Laut einer YouGov-Umfrage wünschen sich 80 Prozent der Teilnehmenden aus zwölf verschiedenen Ländern, dass Modeunternehmen die Verwendung von tierischen Materialien reduzieren und stattdessen in tierfreundliche Alternativen investieren.

Mit «Wear It Kind» hat die Organisation Vier Pfoten ein Instrument geschaffen, das Tierwohl hinter den Lieblingsmarken zu überprüfen. Diefolgenden Aspekte sind dabei massgebend:

  • Vermeidung von Lämmerverstümmelung bei Wolle
  • Vermeidung von Lebendrupf bei Daunen
  • Vermeidung von Echtpelz
  • Reduktion der Verwendung tierischer Materialien

Die Modeunternehmen werden danach bewertet, ob sie zu diesen Aspekten positive Massnahmen ergriffen haben.

60 zusätzliche Marken

Wie der Wear-It-Kind-Markenpass aufzeigte, machen das immer mehr Modehäuser: H&M oder Zadig & Voltaire gehören zu denen, die sich gegenüber dem Vorjahr am stärksten verbessert haben.

Tipps
Kleider ohne Tierleid
Donnerstag, 19. Dezember 2024

Neu werden 60 zusätzliche Unternehmen – darunter Marken wie Dior, Diesel und Fendi – bewertet. Gerade bei Dior und Fendi bestehe aber noch Verbesserungspotenzial, schreibt Vier Pfoten. Wie auch Louis Vuitton führen die Luxusgiganten weiterhin Pelz in ihrem Angebot und haben bisher keine Schritte unternommen, dies in Zukunft zu vermeiden. Insgesamt sind über 300 Modemarken im Ranking vertreten.