Schaltzentrale Geburt
Keimruhe bei Rehen
Rehe werden im Hochsommer brünstig. Mitte Mai setzen die Weibchen dann ihre Kitze. Das ergibt eine sehr lange Tragzeit von gut neun Monaten. Dem Geheimnis der Keimruhe auf der Spur.
Die Kämpfe unter Rehböcken sind im Mai besonders intensiv. Darauf folgt die Brunftzeit im Juli und August. Die Böcke geben ihre Reviere auf und folgen den Ricken. Dieses Treiben gehört zum Brunftspiel. Erst wenn eine Rehgeiss aufnahmebereit ist, verlangsamt sie ihre Schritte und lässt den Bock aufschliessen. Meist kommt es zu zwei nacheinander folgenden Begattungen.
Die Rehgeiss ist während gut drei Tagen aufnahmebereit. Ihre Kitze, die sie im Mai gesetzt hat, sind zwar noch auf ihre Mutter angewiesen, werden aber während dieser Zeit alleine gelassen. Der Bock bleibt nahe bei der Ricke.
Wenn die Begattung im Hochsommer stattfindet und die Kitze im Mai gesetzt werden, ergibt sich daraus eine Tragzeit von neun bis zehn Monaten. Kann es sein, dass das Reh eine solch lange Tragzeit hat, wohingegen die viel grössere Rothirschkuh während nur acht Monaten schwanger ist? Diese Frage beschäftigte Fachkreise lange, insbesondere auch, weil bei im Herbst auf der Jagd geschossenen Rehen, die…
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