Schnauben, das Geräusch von Gras, das abgerissen wird, Silhouetten langsam vorwärts-ziehender, mächtiger Körper im zaghaften Licht des zunehmenden Mondes. Kühe in der Sommernacht auf der Weide beim Grasen, irgendwo im Mittelland. Oder glockenhelles Bimmeln auf einer Alp. Jungrinder oder Gusti trotten los von ihrem Schattenplatz unter einer Fichte, in Einerkolonne einem Weglein am steilen Abhang entlang. Erlebnisse mit Kühen prägen sich ein. Kaum jemand, der sie nicht macht – als Kind und später als Erwachsener. Und wer die Stadt nie verlässt, begegnet täglich Milch, Joghurt, Schokolade, Fleisch. Produkte, die ohne sie nicht denkbar wären. Die Kuh ist präsent in der Schweiz. Wer aber weiss, wie sie kommuniziert, was sie schätzt und was sie scheut? Bäuerinnen und Bauern setzen sich mit den Bedürfnissen dieses Schweizer Symbols täglich auseinander, besonders auch dann, wenn ein Stall erneuert werden soll.

An einer Tagung zu den Ansprüchen der Kuh Ende letzten Jahres im Inforama Rütti bei…

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