Nach Massentierhaltungsinitiative
Mehr Auslauf für Nutztiere: Neue Initiative sucht Dialog mit der Landwirtschaft
2022 scheiterte die Massentierhaltungsinitiative an der Urne. Nun fordert ein neues Bündnis von Tierschutzverbänden mit der Auslauf-Initiative regelmässigen Zugang ins Freie für Nutztiere – und sucht zugleich den Dialog mit der Landwirtschaft.
Das Thema Massentierhaltung beschäftigt die politische Schweiz einmal mehr: Im Oktober 2025 rief der Verein Sentience Politics in Zusammenarbeit mit KAGfreiland, der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) und Vier Pfoten die «Initiative für regelmässigen Auslauf ins Freie» ins Leben.
Die Kernforderung der sogenannten Auslauf-Initiative steckt bereits in ihrer Bezeichnung: Alle landwirtschaftlich gehaltenen Tiere sollen regelmässig ins Freie dürfen. Der Zugang nach draussen ist laut dem Initiativkomitee derzeit nur bei 15 Prozent der 80 Millionen Tiere in der Landwirtschaft gewährleistet. Die restlichen 85 Prozent – rund 68 Millionen Tiere – verbringen ihr gesamtes Leben im Stall. «Viele sehen den freien Himmel nur einmal: am Tag ihrer Schlachtung. Und das in einem Land, das sich rühmt, besonders tierfreundlich zu sein. Die Auslauf-Initiative will das ändern», schreibt das Initiativkomitee auf seiner Website.
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Die neue Volksinitiative ist nicht ausformuliert, sondern in der Form…
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