Der Wal befindet sich beim Timmendorfer Strand vor dem Ortsteil Niendorf im Bundesland Schleswig-Holstein. Bei dem in der Nacht auf Montag entdeckten Tier handelt es sich laut Angaben der Meeresschutzorganisation Sea Shepard um einen Buckelwal. 

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Seither bemühen sich viele Menschen am Timmendorfer Strand, das Leben des Tieres zu retten bis anhin vergeblich. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, reichte das Hochwasser der Ostsee in der Nacht nicht aus, um den rund zehn Meter langen Wal zu befreien. Mittlerweile ist der Bereich rund um das Tier abgesperrt. Unbeteiligte sollen sich dem Tier von keiner Seite aus nähern, um es nicht noch in grösseren Stress zu versetzen, liess ein Polizeisprecher verlauten.

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Nebst der lokalen Polizei und Feuerwehr wird die Rettungsaktionen von Fachpersonen der Terrestrischen und Aquatischen Wildtierfoschung (ITAW) sowie von der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) unterstützt. «Der Wal hat im Kopfbereich und im Flügelbereich Bewegungsfreiheit. Er scheint aber mit Brust oder Bauch aufzuliegen», erklärte ITAW-Expertin Stephanie Gross am 24. März gegenüber der Berliner Morgenpost.

Jede Minute zählt

Warum der Buckelwasser am Strand vor Niendorf (D) auftauchte, ist bislang unbekannt. Die Meeresschutzorganisation Sea Shepard geht davon aus, dass es sich um einen jungen Walbullen auf Wanderschaft handelt. Es könne sein, dass es jener Wal sei, der im März schon im Wismarer Hafen in Mecklenburg-Vorpommern gesichtet wurde.

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Am Dienstagvormittag laufen weitere Beratungen von Fachleuten und Rettungskräften, wie man den Wal zurück in die offene See bringen könnte. Klar ist: Jede Minute zählt. Dem Wal gehe es stündlich schlechter, betonte Sven Biertümpfel, Experte bei Sea Sheapard, gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk. «Wenn der Wal nicht vom Strand runterkommt, ist das das Todesurteil für das Tier.»