Gebietsfremde Art
Warum Jagdfasane in der Schweiz immer seltener werden
Jagdfasane werden in der Schweiz immer seltener. Ihre Bedeutung in der hiesigen Jagd hat die gebietsfremde Vogelart verloren. Jene Exemplare, die hierzulande noch gesichert werden, befinden sich meistens in der Nähe der Landesgrenze.
Ein schillernd grüner Kopf, ein rot-braunesGesicht, knallrote Hautlappen rund um die Augen und lange Schwanzfedern: Dass ein männlicher Jagdfasan ins Auge sticht, dürfte wohl kaum jemand bestreiten. Im Gegensatz zu den Hähnen wirken die Hennen mit ihrer bräunlichen Tarnfärbung schon fast unscheinbar.
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Die Bezeichnung Jagdfasan vereint nicht nur rund 30 Unterarten mit teils unterschiedlicher Farbausprägung, sondern verrät auch, warum die Hühnervögel überhaupt auf diesem Kontinent anzutreffen sind: Ihr Aussehen und Fleisch machen sie zu einer begehrten Jagdtrophäe.
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Fasans erstreckt sich vom Schwarzen Meer bis in den Osten Asiens. Nach Europa, in die USA und auch in andere Teile der Welt wurden die Vögel vor allem gebracht, damit sie gejagt werden konnten. Schon in der Antike kannte man Fasane in Südeuropa. Sie wurden nicht nur in die Wildnis ausgesetzt, sondern auch in Gefangenschaft als Ziervogel gehalten – vielerorts ein Zeichen für…
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