Seit 20'000 Jahren leben Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) auf dem Gebiet der Schweiz und in anderen europäischen Ländern. Einst waren vielfältige Landwirtschaftsgebiete ihre Heimat: Vernetzte Landschaften, Büsche, Sträucher und sprudelnde Gewässer garantierten dem prägnanten Stachelträger Rückzugs- und Überwinterungsorte sowie Nahrung.

Insbesondere Insekten stehen auf dem Speiseplan des Igels, wie verschiedene Käfer- und Raupenarten, doch er frisst auch Regenwürmer, seltener junge Mäuse und Maulwürfe und – falls er nichts Besseres findet – Schnecken.

In den letzten hundert Jahren hat sich die Heimat des Braunbrustigels jedoch radikal verändert: Die Landwirtschaft wurde intensiviert, Landschaften zersiedelt und Fliessgewässer unter den Boden versetzt. Dadurch gingen sowohl das einst reiche Nahrungsangebot an Insekten als auch das Netz an Unterschlupfmöglichkeiten nach und nach verloren.

Das hat zur Folge, dass der Braunbrustigel heute kaum mehr in landwirtschaftlich genutzten…

Möchten Sie diesen Artikel lesen?

Lesedauer: 5 Minuten

Diesen Artikel für Fr. 1.50 kaufen.

Artikel kaufen

Ein Abo der TierWelt kaufen.

Zum Aboshop

Haben Sie bereits ein Konto?
Hier einloggen.