Die rote Lampe über dem Schreibtisch mit den vier Monitoren blinkt. «Tiernotruf, wo genau ist der Notfallort?», meldet sich Melanie De Witte. Am anderen Ende des Telefons meldet sich eine aufgeregte Frau. Sie habe auf dem Weg zur Arbeit eine verletzte Katze entdeckt, die apathisch neben dem Weg liege. De Witte beruhigt die Frau und versichert, dass sich sofort jemand auf den Weg mache. Gleichzeitig entlockt sie der Anruferin wichtige Informationen, die sie über das Einsatzleitsystem auf dem Computer eintippt. Auf einer Karte sieht sie, welches Einsatzfahrzeug sich am nächsten beim Notfallort befindet und ob der Fahrer oder die Fahrerin verfügbar ist. Mit einem Mausklick schickt sie diesem alle nötigen Informationen aufs Handy.

Bei Patrick Huber meldet sich das Telefon mit einem kurzen Piepton. «Wir haben einen Einsatz», meldet der 32-Jährige und zieht sich die Jacke seiner Tierrettungs-Uniform an. Zügig, aber nicht überstürzt, steigt er in den bereitstehenden Rettungswagen vor dem…

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