Hitzkirch LU verbietet Windenergie auf dem Lindenberg nicht

Windenergie

Die Initianten der Abstimmung über Windenergie argumentierten, dass der Lindenberg als Standort für Windräder zur Stromerzeugung nicht geeignet sei. Doch die Initiative wurde verworfen.

Kommunale Abstimmung
Hitzkirch LU will nicht grundsätzlich Windenergieanlagen verbieten. Die Stimmberechtigten haben eine Initiative abgelehnt, die ein solches Verbot für die Gebiete Hämikon, Sulz und Müswangen forderte, dies mit dem Ziel, den Lindenberg als Naherholungsgebiet zu schützen.

Die Initiative wurde am Sonntag mit 858 Ja- zu 1242 Nein-Stimmen verworfen. Die Stimmbeteiligung betrug 57,4 Prozent, wie die Gemeinde mitteilte.

Die Initianten argumentierten, dass der Lindenberg als Standort für Windräder zur Stromerzeugung nicht geeignet sei. Der Bau von Windkraftanlagen könnte das Grundwasser gefährden, die Windräder würden Natur, Landschaft und Artenvielfalt beeinträchtigen. Zudem sei der Wind auf dem Lindenberg für eine effiziente Stromerzeugung ungeeignet.

Kein allgemeines Verbot von Windrädern
Der Gemeinderat erachtete ein allgemeines Verbot von Windrädern auf dem Lindenberg als nicht sinnvoll. Ob das Gebiet für die Windenergie geeignet sei, lasse sich erst dann beurteilen, wenn ein konkretes Projekt vorliege. Er habe sich deswegen noch nicht für oder gegen den Bau einer Anlage ausgesprochen. Er anerkenne aber die grundsätzliche Förderung der Windenergie zum Schutze des Klimas.

Im Hitzkircher Ortsteil Müswangen ist eine grössere Windenergieanlage in Planung. Planungsarbeiten gibt es auch auf der Aargauer Seite des Lindenbergs in der Gemeinde Beinwil. 

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