Anonyme Spende bewahrt Zoo Basel vor grösserem Corona-Schaden

Loewen im Zoo Basel

Eine namhafte Spende kommt auch ihnen zugute: den Löwen im Zoo Basel.

Moritz Frei/Shutterstock
 

Zoo Basel
Der Zoo Basel ist im vergangenen Jahr wegen der Coronapandemie während 75 Tagen geschlossen gewesen. Allein aus diesen Schliessungen resultierte ein finanzieller Schaden von 3,5 Millionen Franken. Dieses Loch konnte der Zolli dank einer Millionenspende mehr als nur decken.

Die Spende habe sich auf 5 Millionen Franken belaufen, teilte der Zoo Basel am Montag mit. Von wem sie stammt, ist nicht bekannt. Sie sei anonym eingereicht worden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Derweil die Eintritte im vergangenen Jahr um 21 Prozent auf 794'974 sanken, brach der Erlös aus Eintrittskarten und Abonnements um 24,5 Prozent auf 7,2 Millionen Franken ein. Beim Zolli-Restaurant betrug das Umsatz-Minus gar 40,5 Prozent. Unter dem Strich resultierte 2020 für den Zoo ein Verlust 1,1 Millionen Franken gegenüber einem Gewinn von 79'500 Franken im Vorjahr.

Markant mehr Drittmittel
Bei den Drittmitteln konnte der Zoo Basel dagegen einen markanten Zuwachs verzeichnen. Allen für das neue Vogelhaus wurden über 18 Millionen Franken gespendet. Die drei grössten Einzelspenden beliefen sich dabei auf 10, 5 und 3 Millionen Franken.

An Spenden, Geschenken, Nachlässen, Legaten und Patenschaften flossen dem Zolli insgesamt 29,1 Millionen Franken zu, rund 20 Millionen Franken mehr als 2019. 22,5 Millionen Franken wurden an die zweckbestimmten Fonds für laufende und zukünftige Projekte zugewiesen.

Der Zolli beschäftigte letztes Jahr nahezu unverändert 191 Mitarbeitende in 149 Vollzeitstellen. Gehalten werden 7554 Tiere von 543 Arten.

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