Aufräumarbeiten im Tierpark Goldau

Kormoran im Tierpark Goldau
Herumliegendes Holz im Tierpark Goldau ist zwar für die Kormorane ein beliebter Aufenthaltsort. Doch für die Wälder birgt es Gefahren.
Adrian Baer
Nach dem Sturm Burglind
Sturm Burglind richtete im Natur- und Tierpark Goldau grosse Schäden an. Einige der Bäume, die damals zu Fall kamen, werden per Helikopter ausgeflogen. Der Hauptgrund dafür ist der Borkenkäfer.

Die wichtigsten und dringendsten Aufräumarbeiten konnten durch die Mitarbeitenden des Natur- und Tierparks Goldau direkt nach dem Sturm Burglind erledigt werden: Zäune flicken, Bäume von den Gehwegen räumen, Ordnung schaffen. Was aber im wahrsten Sinne des Wortes liegenblieb, waren rund 50 Bäume im für Besuchende nicht begehbaren Gelände.

Liegendes Holz birgt Gefahren
Um die Biodiversität zu fördern, hätte man diese Bäume gerne liegen gelassen, doch dies birgt grosse Risiken: So könnte das Liegenlassen der Fichten die verbleibenden, gesunden Fichten und damit den Wald im Natur- und Tierpark Goldau bedrohen.

Durch ein grosszügiges Angebot der Robert Fuchs AG «Fuchs Helikopter» aus Schindellegi konnten die Bäume nun ausgeflogen werden.

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Mit diesem Helikopter wird das Holz ausgeflogen. (Bilder: Tierpark Goldau)

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Dazu müssen die Baumstämme fachgerecht gesichert werden.

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Dann gehts ab in die Lüfte.

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