«Bärenland Arosa» einen grossen Schritt weiter

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Der Park soll gerettete Bären aus Südwesteuropa aufnehmen. (Symbolbild)
jpr65 / cc-by-sa
Tierschutz
Der geplante Bärenschutzpark in Arosa ist einen grossen Schritt vorangekommen. Die Bürgergemeinde Chur als Landbesitzerin steht hinter dem Vorhaben. Dies bedeutet, dass die Projektierungsarbeiten beginnen können.

Die Bürgergemeinde Chur habe das Projekt «Bärenland Arosa» gutgeheissen, teilten die Tierschutzorganisation Vier Pfoten und Arosa Tourismus am Donnerstag gemeinsam mit. Die Projektierungsarbeiten für das Bärenschutzzentrum östlich der Mittelstation der Weisshornbahn könnten nun beginnen.

Das Bärenland soll geretteten Bären aus Südwesteuropa ein artgemässes Zuhause bieten. Zu den nächsten Projektschritten gehört laut Mitteilung die Festlegung des Perimeters des Bärenlandes. Entscheidungsträger dabei seien die Bürgergemeinde und die Stadt Chur. Danach würden alle weiteren Projektinhalte durch die Projektgruppe definiert. Am Ende werde das Gesamtprojekt der Stadt und der Bürgergemeinde Chur zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt.

Das Bärenprojekt soll das Angebot im Sommer erweitern. Für Idee und Umsetzung gibt es bereits Lob vom obersten Schweizer Touristiker, Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus. Er wird in der Mitteilung mit den Sätzen zitiert, der moderne Berggast suche schöne Natur und tief gehende Erlebnisse. Genau das werde in Arosa in die Tat umgesetzt.

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