Der Präsident ist weg, die Bären bleiben zurück

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In einem Käfig befindet sich ein Bärenmännchen, im anderen ein Weibchen mit drei Jungen.
Vier Pfoten
Ukraine
Der abgesetzte Präsident der Ukraine, Viktor Janukowitsch, hinterlässt in seiner luxuriösen Winterresidenz fünf Bären. Deren Schicksal ist ungewiss.

Gemäss der Tierschutzorganisation Vier Pfoten hielt der ukrainische Ex-Präsident Viktor Janukowitsch auf seiner Winterresidenz Wildschweine, Pferde, Fasane und fünf Bären. Die Tiere seien gesund und würden derzeit noch von den ehemaligen Mitarbeitern Janukowitschs versorgt. Doch Bärenexperte Carsten Hertwig von Vier Pfoten befürchtet, dass die Tiere verkauft werden: «Gerade die Bärenjungen schweben in grosser Gefahr, so in einer nicht bärengerechten Haltung zu landen.»

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Die Bären werden alles andere als tiergerecht gehalten.
Foto: Vier Pfoten

Die Bären, deren Herkunft noch unklar ist, werden in der Winterresidenz des Ex-Präsidenten in zwei viel zu kleinen Käfigen gehalten. In einem Käfig befindet sich ein männlicher Bär, in dem anderen eine Bärin mit ihren drei Jungen. Lokale Tierschutzorganisationen baten Vier Pfoten um Hilfe. Das Team will gemäss der Medienmitteilung von Freitag versuchen, eine langfristige tiergerechte Lösung für die Wildtiere zu finden.

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