Medizincheck für ein Pandababy

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Das winzige Pandababy in Washington scheint kerngesund zu sein.
Courtney Janney, Smithsonian`s National Zoo
Washington
Am Freitag ist im Zoo von Washington ein Pandababy zur Welt gekommen. Nach dem ersten Medizincheck scheint es putzmunter zu sein. Anders als sein Zwilling, der am Samstag tot geboren wurde.

Zwei Tage nach seiner Geburt hat ein Pandababy im Zoo der US-Hauptstadt Washington erstmals untersucht werden können. Das Junge sei gesund und wiege 137 Gramm, sagte Zoosprecherin Jen Zoon am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

Das Geschlecht des Pandas könne erst in zwei bis drei Wochen bekanntgegeben werden, wenn die Ergebnisse genetischer Untersuchungen vorlägen. Beim Onlinekurzbotschaftendienst Twitter schrieb der Zoo, das Junge sei «sehr aktiv, sehr lebhaft und sehr rosa».

Einen Namen gibt's erst in 100 Tagen
Weder mit der Ernährung noch mit der Verdauung gebe es Probleme. Zoon fügte hinzu, auch der Herzschlag und die Atmung liessen nichts zu wünschen übrig. Einen Namen soll das Tier nach ihren Angaben nach chinesischer Tradition erst in etwa 100 Tagen erhalten.

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Bild: Courtney Janney, Smithsonian's National Zoo

Die Pandabärin Mei Xiang hatte das Junge am Freitag geboren. Es war bereits ihre vierte Geburt. Das erstes Jungtier brachte sie im Jahr 2005 zur Welt. Ein im vergangenen September geborenes Pandababy starb allerdings nach wenigen Tagen wegen einer Lebererkrankung.

Fehlgeburten sind nicht ungewöhnlich
Am Samstag brachte Mei Xiang einen zweiten leblosen Fötus zur Welt. In den Jahren 2007 bis 2012 hatte die Pandabärin bereits fünf Fehlgeburten erlitten.

Mei Xiang ist eine Leihgabe aus China. Der Grosse Panda gehört zu den am stärksten bedrohten Tierarten der Erde. Nur noch 1600 Exemplare leben in freier Wildbahn, 300 weitere werden in Zoos gehalten. Die Geburt von Nachwuchs in Gefangenschaft gilt als extrem schwierig.

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