Neuer Standort für Wildvogelpflegestation in St. Gallen eröffnet

Aussenvoliere Wildvogelstation St. Gallen

Die Aussenvoliere der neuen Wildvogelpflegestation in St. Gallen

Thomas Harder, Walter Zoo

St. Gallen
Anfang November hat die Wildvogelpflegestation beim St. Galler Naturmuseum ihren Betrieb wieder aufgenommen. Sie wird von der Tierärztin des Walter Zoos geleitet.

In der Wildvogelpflegestation werden verletzte, kranke und verwaiste einheimische Wildvögel gepflegt mit dem Ziel, sie möglichst rasch wieder auszuwildern, wie die Stadt St. Gallen am Montag mitteilte.

Der Betrieb wird durch die Stiftung Wildvogelpflegestation St. Gallen finanziert. Die Station nimmt Singvögel, Greifvögel und Wasservögel vorübergehend auf. Die beiden Aussenvolièren stehen rund 100 Meter nördlich des Naturmuseums.

Tierärztin Monika Bochmann

Ursprünglich sollte die Wildvogelpflegestation in den beiden Aussengehegen im Park des Ende 2016 eröffneten Naturmuseums eingerichtet werden. Eine Neubeurteilung des kantonalen Amts für Natur, Jagd und Fischerei sowie verschärfte Auflagen führten jedoch dazu, dass die bereits gebauten Gehege nicht zugelassen wurden.

In einem Publikumspark sei keine ausreichende Ruhe für die auszuwildernden Vögel gewährleistet, lautete die Begründung. Am neuen Standort auf stadteigenem Boden sollten die Voraussetzungen nun erfüllt sein und einen langfristigen Betrieb der Vogelpflegestation ermöglichen.

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