Schwämme sind faszinierende Lebewesen

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Der Zoo Basel setzt sich für den nachhaltigen Anbau von Schwämmen auf Sansibar ein.
Zoo Basel
Ausflugstipp: Zoo Basel
Der Zoo Basel unterstützt seit 2015 die Schweizer Naturschutzorganisation Marinecultures.org, die auf Sansibar (Tansania) arbeitet. Sie binden Menschen auf Sansibar in den Schutz von Meereslebewesen ein.

Ein Schwerpunkt von Marinecultures.org ist die Zucht von Schwämmen. Die meisten Menschen kennen Schwämme nur als Badeschwämme. Weniger bekannt ist, dass diese faszinierenden Lebewesen ca. 4000 Liter Meereswasser pro Tag durch ihren Organismus pumpen und sich von Kleinstlebewesen ernähren. Dass nicht alle Schwämme, die auf dem Markt zu haben sind, nachhaltig geerntet wurden ist vielen Konsumenten nicht bewusst.

Marinecultures.org bildet auf Sansibar hauptsächlich Frauen dazu aus, Schwämme im Meer nachhaltig zu züchten. Die Zucht ist relativ einfach, aber es braucht Fachwissen und gute Pflege. Der Verkauf der Schwämme ermöglicht den Züchterinnen ein regelmässiges Einkommen. Arbeitsplätze auf Sansibar sind rar und in der Regel schlecht bezahlt. Es gibt eine hohe Zahl Analphabeten, was die Zukunftsaussichten verschlechtert.

Schwämme sollen nachwachsen
Nachhaltiger Anbau von Schwämmen bedeutet, dass nicht mehr Schwämme der Natur entnommen werden als nachwachsen. Die Schwämme werden vor Ort verkauft oder exportiert. Im Zoo Basel sind sie im Zoo Shop erhältlich. Einem Bad in der Wanne mit einem riffschonend geernteten Schwamm steht also nichts mehr im Wege.

Der Meeresschutz ist dem Zoo Basel ein grosses Anliegen. Die Besucher des Vivariums erhalten Einblick in die verborgene Welt der Meeresbewohner. Ausserdem hilft der Zoo Basel mit, Meereslebewesen in ihren Lebensräumen zu schützen und die Menschen vor Ort für den Naturschutz zu begeistern.


DOK-Film über zwei Schweizer, die als Schwammfarmer auf Sansibar arbeiten. 

www.zoobasel.ch

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