Studie klärt auf
Sprache der Fische: Nur stummes «Blub Blub»?
Die Vorstellung, Fische seien stumm, ist überholt. Untersuchungen zeigen, dass viele Arten Töne über Muskeln, Flossen oder Knochen erzeugen können. Sie dienen der Verständigung untereinander, etwa bei der Partnerwahl oder zur Abgrenzung von Reviergebieten.
Zu Land prägen unzählige Lebewesen die Klangkulisse. Vögel zwitschern fröhlich vor sich hin, Hunde bellen und Kinder spielen lachend – ein uns vertrautes Klangspiel vor der Haustür. Im Amazonas, tief im Dschungel, ertönt die Klangkulisse wiederum ganz anders: Affen brüllen um die Wette, Papageien kreischen von den Baumwipfeln, Frösche quaken unaufhörlich – ein nicht enden wollendes Konzert geballter tierischer Kommunikation. In den Tiefen der Ozeane aber scheint es deutlich stiller zu- und herzugehen. Dort ist jener tierische Austausch vorrangig von den Gesängen der Wale und den Rufen der Delfine geprägt, zumindest für das menschliche Gehör. Fische hingegen gelten seit Jahrhunderten als stumme Geschöpfe. Doch der Schein trügt.
Eine umfassende Analyse von Forschenden um Aaron N. Rice zeigt, dass akustische Kommunikation bei Fischen keineswegs ein seltenes Randphänomen ist, sondern vielmehr ein grundlegender Bestandteil ihrer Evolution. Die Studie dokumentiert Hinweise auf…
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