Die drei Junglöwinnen haben ihren ersten grossen Gesundheitscheck erfolgreich gemeistert, wie der Walter Zoo in Gossau auf Instagram bekannt gibt. Dabei wurden unter anderem Wachstum, Zähne, Augen, Fell und das Gewicht der Jungtiere überprüft. «Alles sieht bestens aus. Mit rund 6 bis 6,5 Kilo entwickeln sie sich wie erhofft.»

Es handelt sich um junge Nördliche Löwen (Pathera leo leo), die in weiten Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets in West- und Zentralafrika als ausgestorben gelten. Ihre Aufzucht bezeichnet der Walter Zoo daher als «wichtigen Beitrag zur internationalen Erhaltungszucht».

Zur Identifikation wurden die jungen Löwinnen – wie alle anderen Tiere des Zoos auch – mit einem Mikrochip ausgestattet. Seit Ostermontag erkunden sie die Aussenanlage, wie der Zoo weiter berichtet.

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Die Geburt der drei Löwenwelpen verkündete der Walter Zoo anfangs März in einer Medienmitteilung. Die Mutter der Drei brachte im Herbst ein einzelnes Jungtier zur Welt. Doch plötzlich säugte sie es nicht mehr mit der Folge, dass der Löwenwelpe im Oktober verstarb. Kurz darauf sei sie wieder rollig gewesen und habe sich noch am Tag, als das Jungtier starb, erneut verpaart. Resultat davon sind die drei jungen Löwenweibchen. 

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Dieses Verhalten der Mutter erklärt der Zoo mit dem dreifach so hohen Fortpflanzungserfolg. «Diese für uns oft brutal wirkende Maximierung des Erfolgs ist einer der zentralen Motoren der Evolution – und damit eine Grundlage der Artenvielfalt.»