Obi befand sich seit dem 17. April in tierärztlicher Behandlung, nachdem er sein rechtes Vorderbein nicht mehr richtig belasten konnte. Trotz medikamentöser Therapie und Ruhe habe sich sein Zustand zunehmend verschlechtert, teilte der Zoo Zürich mit.

Schliesslich konnte die Giraffe nicht mehr selbstständig aufstehen. Da keine erfolgversprechende Behandlung mehr möglich war, entschied sich der Zoo aus Gründen des Tierwohls zur Euthanasie.

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Beinverletzungen stellen bei Giraffen eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund ihres hohen Körpergewichts und ihrer Anatomie sind die Tiere stark auf funktionierende Gliedmassen angewiesen. Längeres Liegen kann zudem zu schweren gesundheitlichen Problemen führen, während operative Eingriffe wegen der nötigen Vollnarkose mit hohen Risiken verbunden sind.

Nur wenige Zuchtbullen in Europas Zoos

Der neunjährige Bulle lebte erst seit Oktober 2025 in Zürich und war als Zuchttier vorgesehen. Gemeinsam mit drei Weibchen sollte er zum Erhalt der stark bedrohten Netzgiraffen im Rahmen eines europäischen Zuchtprogramms beitragen.

Am 19. April geboren
Zoo Zürich gibt Namen des männlichen Elefanten-Jungtieres bekannt
Donnerstag, 24. April 2025

Sein Tod ist für dieses Programm ein Rückschlag, da männliche Tiere derzeit knapp sind. Der Zoo Zürich wartet nun auf die Zuweisung eines neuen Zuchtbullen.