Wildtierüber- und -unterführungen
Tierkorridore: Sichere Wege für Wildtiere
Nicht nur Menschen, auch Tiere sind auf Wanderungen angewiesen. In der Schweiz werden ihre natürlichen Routen jedoch zunehmend von Strassen, Schienen und Siedlungen unterbrochen. Mit Wildtierüber- und -unterführungen versuchen Bund und Kantone, den Tieren sichere Wege zwischen ihren Lebensräumen zurückzugeben.
Migrantinnen und Migranten gibt es nicht nur unter Menschen: Auch Tiere nehmen oft weite Strecken auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen in Kauf. Die bekannteste Tierwanderung ist der Vogelzug im Herbst und Frühling, doch auch Vierbeiner gehören zu den migrierenden Arten. Gnus wandern durch die Serengeti auf der Suche nach frischem Gras, Rentiere legen in der Arktis jedes Jahr Tausende Kilometer zwischen Sommer- und Winterweiden zurück, und Gämsen begeben sich im Winter in tiefere Lagen auf die Suche nach Nahrung.
Das letzte Beispiel zeigt, dass Tierwanderungen keinesfalls auf ferne, weitläufige Länder beschränkt sind, sondern auch in der Schweiz stattfinden. So kennt wohl jeder Autofahrer die Amphibienwanderung, bei der sich im Frühjahr Tausende Kröten und Frösche zu Laichgewässern aufmachen und dabei auch die eine oder andere Strasse überqueren. Hier fallen nicht wenige dem Verkehr zum Opfer. Doch auch für grössere Tiere endet das Überqueren von Strassen oft tödlich. So…
Möchten Sie diesen Artikel lesen?
Lesedauer: 5 MinutenHaben Sie bereits ein Konto?
Hier einloggen.
Bitte loggen Sie sich ein, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Falls Sie noch kein Agrarmedien-Login besitzen:
Jetzt registrieren