Tiere hören zu, ohne zu fragen. Sie trösten, ohne zu erklären – und sie bleiben, wenn Worte fehlen. Genau diese Eigenschaften machen sie zu wertvollen Begleitern in therapeutischen und medizinischen Kontexten. Die tiergestützte Therapie hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend etabliert und wird heute in unterschiedlichsten Einrichtungen eingesetzt: von psychiatrischen Stationen über Rehazentren bis hin zu Hospizen. Während Hunde oder Pferde längst ihren festen Platz haben, wurde das therapeutische Potenzial von Katzen lange unterschätzt. Erst seit vergleichsweise kurzer Zeit rücken sie als feinfühlige, beruhigende Therapiepartner stärker in den Fokus.

Gerade für Kinder ist diese Form der Unterstützung besonders wertvoll. Tiere holen sie im Moment ab, fordern keine Leistung und schenken Geborgenheit – selbst in Situationen, die von Angst, Schmerz oder Unsicherheit geprägt sind. In Kinderhospizen, wo das Leben oft intensiver und fragiler erlebt wird als anderswo, können Tiere…

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