Wenn man einen Schweizer Landwirtschaftsbetrieb in Zukunft besucht, könnte man neben der traditionellen Welt immer öfter auch eine andere sehen: Zwischen den Reihen junger Maispflanzen erfassen Sensoren den Nährstoffstatus des Bodens. Über einer Obstkultur zieht eine Drohne leise ihre Bahn und nimmt Bilder auf, aus denen später Stress, Krankheiten oder Wassermangel abgeleitet werden können. Smart Farming wird zum Alltag – ein Wandel hin zu präziserer, daten-basierter und effizienterer Bewirtschaftung.

Nadja El Benni, Agrarökonomin bei Agroscope und Leiterin des Strategischen Forschungsbereichs Nachhaltigkeitsbewertung und Agrarmanagement in Tänikon (TG), begleitet mit ihrem Team diesen digitalen Wandel wissenschaftlich und weiss, wo der Nutzen und wo die Stolpersteine liegen. «Smart Farming soll den Betrieben helfen, bessere Entscheidungen zu treffen – nicht sie zu ersetzen.» Für sie bedeutet Digitalisierung nicht, ganze Prozesse zu automatisieren, sondern vorhandene Ressourcen…

Möchten Sie diesen Artikel lesen?

Lesedauer: 7 Minuten

Diesen Artikel für Fr. 1.50 kaufen.

Artikel kaufen

Ein Abo der TierWelt kaufen.

Zum Aboshop

Haben Sie bereits ein Konto?
Hier einloggen.