Die Zootiere geniessen die Frühlingssonne

Wollaffen im Zoo Basel

Die Wollaffen im Zoo Basel faulenzen draussen auf der Aussenanlage in der warmen Sonne. 
 

Zoo Basel

Zoo Basel
Nein, Besucher kann der Zolli zurzeit nicht empfangen. Nach dem Motto «wir bringen dir den Zolli nach Hause» sendet der Zoo Basel dafür Eindrücke aus den letzten sonnigen Tagen.

Der virtuelle Rundgang führt zunächst zu den Wollaffen. In den letzten Tagen faulenzten sie draussen in der Aussenanlage in der warmen Sonne. Wollaffen leben in Gruppen von vier bis 75 Tieren. Die Männchen sind dominant über alle Weibchen, aber ein Alphamännchen übernimmt die Aufgabe des Beschützens und der Fortpflanzung.

Wie der Zoo Basel schreibt, durchstreifen die tagaktiven Tiere auf der Suche nach Nahrung ein bis zu 5 Quadratkilometer grosses Gebiet in 7 bis 12 Metern Höhe. Die Streifgebiete verschiedener Gruppen können sich überlappen. Ihre Nahrung besteht zu 80 Prozent aus Früchten und Samen und wird zusätzlich durch Blätter und Blüten angereichert. Saisonal können sich Wollaffen auch ausschliesslich von Insekten ernähren.

Entspannt: Die Wildhunde

Die Wildhunde indes machten es sich in den letzten Tagen im Gras gemütlich und genossen auch die Mittagssonne. Die geselligen Afrikanischen Wildhunde leben in der offenen Gras- und Waldsavanne. Die Rudelgrösse schwankt zwischen einem Paar mit seinen Jungen und grossen Rudeln mit bis zu 60 Tieren. Wildhunde sind frühmorgens und spätabends am aktivsten. Gelegentlich jagen sie auch bei Mondlicht.

Aufmerksam: Die Graureiher

Dieses aufmerksame Kerlchen hatte den Fotografen genau im Blick. Auch die Graureiher im Zolli bemerken die leeren Besucherwege. Graureiher sind das ganze Jahr hier und profitieren gerne, wenn im Zolli die Pelikane, Pinguine oder Seelöwen mit Fisch gefüttert werden. Sie werden auch Fischreiher genannt.

Über die Erdmännchen und ihre Jungen berichtete «Tierwelt online» bereits letzte Woche. 

Prächtig: Flora und Fauna

Märzenbecher können auf den ersten Blick mit Schneeglöckchen verwechselt werden. Sie sind wie diese ein Amaryllisgewächs, haben jedoch im Gegensatz zu Schneeglöckchen glockenförmige Blüten. Diese sind weiss, mit gelbgrünen Punkten auf den Zipfeln.

Die Blüten stehen meist einzeln und öffnen sich von Februar bis April. Sie verströmen einen veilchenartigen Duft, der Bienen und Tagfalter als Bestäuber anlockt. Der Märzenbecher ist eine einheimische Pflanze der Laubwälder und Mischwälder und gedeiht besonders auf feuchten Böden. Er ist auch in Gärten und Parks wie dem Zolli zu finden. Dort können Märzenbecher ganze Gruppen bilden. Die ausdauernde, krautige Pflanze zieht im Frühsommer ihre Blätter ein und überdauert bis zum nächsten Frühjahr mithilfe ihrer Zwiebel. Wie das Schneeglöckchen ist auch der Märzenbecher giftig.

Schutzbedürftig: Junge Hawaii-Gänse

Mit dem Frühling kommen die Tierbabys: Im Zoo Basel sind am 3. April vier Hawaiigänse geschlüpft. Wie selten diese Tierart geworden ist und wie wichtig es ist, sie zu schützen, erklärt Zookuratorin Friederike von Houwald in diesem Video. 

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