Es ist wenig los an diesem sonnigen Mittwochmorgen im Forst in der Nähe von Rüti bei Büren. Die meisten Leute sind bei der Arbeit, nur vereinzelt läuft ein Jogger seine Bahnen entlang der Forstwege. Doch die friedliche Stimmung trügt. Etwa 200 Meter hinter einem grossen, über den Waldweg gespannten Plakat mit aufgedruckten Verbotszeichen und der Aufschrift «Holzschlag» wird fleissig gearbeitet. Ein mächtiger Kran mit Raupenfahrwerk, etwa 40 Tonnen schwer, fährt ruckelnd entlang einer Rückegasse, einer ausgewiesenen Schneise im Wald.
Mit ihrem Greifarm packt die Maschine einen mit bunter Farbe markierten, noch stehenden Baum an dessen Basis, fällt ihn mithilfe einer integrierten Säge, entastet den Stamm und zerteilt ihn in gleich grosse Stücke. Das Fahrzeug ist so mächtig, dass die Person in der Führerkabine kaum auffällt. Forstwarte, gekleidet in Neongelb, Rot und Orange, ausgestattet mit grossen Schutzhelmen, hantieren mit ohrenbetäubend lauten Motorsägen an den am Boden liegenden Stämmen und verleihen ihnen den letzten Schliff.
Überwachen tut die Holzerarbeiten Förster Marc Walther. Wer das Bild vom in Loden gekleideten Grünrock, der mit seinem Dackel durch den Wald streift, im Kopf hat, ist einem Klischee aufgesessen. Marc Walther ist 38 Jahre alt und ein dynamischer Geschäftsmann, der nicht mit Hund, dafür mit Outdoorbekleidung und Smartphone seinen hektischen Berufsalltag bestreitet. Er ist Geschäftsführer bei der Woodex AG, einem forstlichen Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Bern. Waldpflege, Unterhalt von Strassen und Infrastrukturen, Spezial- und Gartenholzereien, Holzerei und die Holzvermarktung – das Forstunternehmen nimmt sich vieler Kundenwünsche an. Etwa 80 bis 90 Prozent der Aufträge betreffen die Holzernte und den Transport zum Sägewerk. Die Arbeitstage des Försters sind lang, manchmal ziehen sie sich bis zu zwölf Stunden. «Langweilig wird es nie», erzählt er lachend.

Gefährliche Waldberufe
Die Wald- und Holzwirtschaft schafft in der Schweiz in all ihren Zweigen rund 90 000 Arbeitsplätze. Neben Marc Walther als Geschäftsführer und seinen zwei Bürofachangestellten arbeiten insgesamt 22 Forst-warte und vier Lehrlinge in dem forstlichen Dienstleistungsunternehmen. Der Beruf des Försters erfordert heutzutage viel Büroarbeit, denn oft leiten diese Forstbetriebe, führen Mitarbeitende und tragen die Verantwortung für die Waldbewirtschaftung. Im Gegensatz zu den Forstwarten, deren Alltag draussen bei Wind und Wetter stattfindet. Sie führen die Anweisungen des Försters aus, fällen und pflanzen Bäume, unterhalten Wälder, errichten Schutzvorrichtungen gegen Schäden durch Tiere oder Unwetter.
Dieser Beruf ist abwechslungsreich, doch mit Risiken verbunden. Von 1000 Vollzeitangestellten verunfallen im Durchschnitt jährlich 253 in der Forstwirtschaft tätige Menschen. Auch Todesfälle gibt es immer wieder zu beklagen. Trotz der Gefahr wollen junge Menschen diesen Beruf erlernen. «Es ist das Draussensein, das Spass macht», sagen die bei der Woodex AG angestellten Forstwarte übereinstimmend, die nach der körperlich anstrengenden Arbeit ihr Mittagessen zusammen in einem kleinen Bauwagen einnehmen.
Schon gewusst?
Der Wald schützt die Menschen. Gut 50 Prozent unserer Wälder haben eine Schutzfunktion und bewahren uns vor Lawinen, Hangmuren, Rutschungen, und Steinschlag. Insgesamt 130'000 Gebäude und Tausende Kilometer Verkehrswege werden in der Schweiz dank dem Wald vor Gefahren geschützt. Dieser Wert lässt sich beziffern: Mehr als vier Milliarden Franken pro Jahr ist diese Schutzwirkung wert.
Von Unfällen und Beinahe-Unfällen können die Männer ein Lied singen. Einer der Forstwarte erzählt, wie vor ein paar Jahren ein Baumstamm auf ihn zu rollte und seinen Fuss darunter begrub. Eine mehrmonatige Arbeitsunfähigkeit und eine lange Rekonvaleszenz waren die Folge. Er ist noch einmal glimpflich davongekommen.
Trotzdem möchte er weiterhin in diesem Beruf arbeiten. «Routine ist der grösste Feind», erklärt Marc Walther. Sieht man einem Baum schon von aussen an, dass er krank und instabil sein könnte, gehe man beim Fällen vorsichtiger an die Sache heran. Bei einem Baum, der gesund und kräftig wirke, schätzt man das Risiko gering ein und kann bei der Arbeit deshalb unachtsam werden. «Arbeitssicherheit hat bei uns im Unternehmen die grösste Priorität.»
Holzwirtschaft in der Schweiz
Rund ein Drittel der Landesfläche der Schweiz ist mit Wald bedeckt. Jedes Jahr gibt es einen Zuwachs, der der Grösse des Bielersees entspricht. Allerdings gibt es dabei regional grosse Unterschiede. Während der Holzvorrat in den Alpen und auf der Alpensüdseite zunimmt, ist er im Mittelland durch die stärkere Nutzung und Verbauung von Land leicht abnehmend.
«Der Wald braucht uns grundsätzlich nicht, denn er würde sich ohne den Menschen selbst regulieren»,erklärt der Förster. «Doch wir brauchen ihn.» Ohne die Bewirtschaftung würde alles zuwachsen, auch die Waldwege, welche für die Waldbewirtschaftung gebaut und unterhalten werden. Das Holz wäre für den Menschen nicht mehr nutzbar. Marc Walther erklärt: «Würden wir diese nachwachsende Ressource nicht nutzen, wäre die andere Möglichkeit der komplette Import.»

Knapp fünf Millionen Kubikmeter Rohholz werden in der Schweiz jährlich geerntet. Mit einem Potenzial von bis zu acht Millionen Kubikmetern wird der Schweizer Wald sogar unternutzt. Der Holzverbrauch im Land liegt im Jahr bei elf Millionen Kubikmeter. Ganz ohne Import könnte dieser nicht gedeckt werden.
Die drei häufigsten Baumarten der Schweiz sind die Fichte, die Tanne und die Buche. Diese drei Gehölze machen ganze 76 Prozent des Gesamtvorrats aus. «Laubholz ist nicht so begehrt wie Nadelholz», sagt Marc Walther. «Es ist viel schwerer und damit zum Bauen aufwendiger.» Zudem ist Nadelholz schneller erntereif.
Während man eine Eiche bis zu 250 Jahre alt werden lässt, bevor sie gefällt wird, braucht eine Fichte nur rund 80 Jahre, bis sie bereit zur Ernte ist. Knapp die Hälfte des gefällten Schweizer Holzes wird als Stammholz verkauft und für den Möbel- oder den Hausbau verwendet, 40 Prozent geht als Energieholz in die Energiegewinnung durch Verbrennung. Die restlichen zwölf Prozent werden als Industrieholz zu Holzwerkstoff, Zellstoff oder zu Papier verarbeitet.
Auch wenn es für Waldbesucher unheimlich aussehen kann, wie grosse Forstmaschinen einen Baum nach dem anderen fällen, unterliegt die Holzwirtschaft in der Schweiz strengen Regeln. Als oberstes Ziel verfolgt man eine langfristige Sicherstellung der Waldleistungen wie Holzversorgung, Wohlfahrt und Waldschutz. Um den Wald während der Industrialisierung vor unkontrollierten Rodungen zu schützen, wurde bereits 1876 das als internationales Vorbild geltende Forstpolizeigesetz, heute als Waldgesetz bekannt, eingeführt.
Es sollte sicherstellen, dass das nachwachsende Holz genutzt, das bestehende aber unangetastet bleiben sollte. Diese Strategie wird auch heute noch verfolgt. Kahlschläge sind in der Schweiz verboten, Rodungen sind nur mit einer Ausnahmebewilligung möglich. Wird diese bewilligt, müssen Ersatzaufforstungen geleistet oder der Zustand von Natur und Landschaft verbessert werden. «Die Schweiz hat eines der strengsten Forstgesetze der Welt», berichtet der Förster.
Baumschützer und Drohbriefe
Trotz der langen Arbeitstage und des Drucks, Aufträge einzuholen und seinem Team genügend Arbeit zur Verfügung zu stellen, macht Marc Walther sein Beruf Spass. Doch wie jeder Job hat auch dieser seine Kehrseiten. Anfeindungen und Drohbriefe gehören zum Joballtag. Als Baummörder wird er manchmal beschimpft, auch Vandalismus an Forstmaschinen komme vor. Der Förster zuckt mit den Schultern, viel macht er sich nicht daraus. «Das passiert nur ein-, zweimal im Jahr und gehört wohl oder übel zum Job dazu.»
Auch von kuriosen Baum-Rettungsaktionen kann er berichten. Wie von derjenigen von selbsternannten Baumschützern, die mit Messern Markierungen von der Rinde kratzen, um den Baum vor dem Gefällt-werden zu schützen. Doch nicht immer bedeutet ein Farbtupfer auf dem Stamm das bevorstehende Ende des Gehölzes.

Auch wertvolle Biotopbäume, die bis zu ihrem natürlichen Absterben stehengelassen werden, weil sie ökologisch wertvoll sind, werden farblich gekennzeichnet. «Mit dem Wegkratzen der Markierungen wird ein Baum massiv verletzt», erklärt Walther. Verletzungen in der Baumrinde sind Eintrittspforten für Organismen, die dem Baum schaden können. «Das ist natürlich kontraproduktiv.»
Auffällig ist, dass solche Aktionen vor allem in Stadtwäldern passieren. «Vielen Menschen fehlt das Verständnis dafür, was wir hier eigentlich machen. Sie denken, dass wir die Wälder zerstören wollen. Doch das wollen wir gar nicht», erzählt Marc Walther. «Schliesslich ist der Wald meine Lebensgrundlage und ernährt meine Familie.» Den Beruf mache man ausserdem nicht, wenn man die Natur nicht mag. Deshalb gehört die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit für den Unternehmer dazu. «Erklärt man den Menschen die Zusammenhänge und nimmt sich Zeit für ihre Fragen, stehen die meisten hinter einem.»
Was dem Förster jedoch besonders am Herzen liegt, ist das Beachten des Durchgangsverbotes während Holzerarbeiten. Immer wieder werden die Plakate ignoriert. Das kann böse Folgen haben. «Wird jemand verletzt, hafte ich oder der Waldarbeiter. Auch wenn die Person das Durchgangsverbot wissentlich ignoriert», erklärt Marc Walther. Die Absperrungen seien aus einem bestimmten Grund da, ausserdem ist deren Installation mit Aufwand verbunden. «Wir geben uns Mühe, die Waldbesucher so wenig wie möglich einzuschränken.»
Die Wirkung von eingeführten Arten
Eine internationale Übersichtsstudie, an der sich unter anderem die WSL beteiligte, zeigt auf, wie sich nicht einheimische Baumarten auf die heimische Fauna auswirken können. Die Ergebnisse aus 103 untersuchten Studien belegen, dass negative Konsequenzen auf die Artenvielfalt überwiegen. Auf Douglasien, die als einzige eingeführte Art in der Schweiz in grösserer Zahl angepflanzt wird, leben weniger Insekten als auf heimischen Bäumen. In Hinsicht auf den Klimawandel und die Tatsache, dass die wirtschaftlich wichtige Fichte zukünftig immer mehr Probleme haben wird, sollten Förster dennoch nicht komplett auf das dosierte Anpflanzen von gebietsfremden Arten verzichten. Reine Bestände von nicht einheimischen Arten verringern zwar die Artenvielfalt, kleine Bestände zwischen heimischen Baumarten beeinflussen sie jedoch nur gering.
Obwohl der gesamte Schweizer Wald im Besitz der öffentlichen oder privaten Hand ist, gilt für Waldbesucher das freie Betretungsrecht. Das bedeutet, dass es gestattet ist, den Wald frei zu nutzen. Waldbesitzer allerdings sind nicht dazu verpflichtet, ihren Wald zu unterhalten, denn in der Schweiz gibt es keine generelle Bewirtschaftungspflicht. Nur in Schutzwäldern oder entlang von wichtigen Infrastrukturen kann der Kanton eine minimale Pflege verlangen. Doch die Anforderungen der Bevölkerung und Waldnutzer sind hoch.
Gepflegte Wege, Sitzbänke, Grillstellen und weitere Wohlfahrtseinrichtungen werden gefordert und von Waldbesitzern meist freiwillig zur Verfügung gestellt. Oft werden diese Leistungen durch die Gemeinden finanziert oder auch durch Private, Firmen, Vereine oder durch Sponsoring. Für die Waldwirtschaft gibt es wenig Subventionen. Zudem sind diese im Rahmen von Leistungsvereinbarungen an klar definierte Qualitätskriterien gebunden.
Förster Marc Walther wünscht sich, dass sich Waldbesucher bewusst werden, dass es ein Privileg ist, dass der Wald von allen betreten werden darf. Ganz im Gegensatz zu einigen anderen europäischen Ländern, in denen Wälder in Privatbesitz für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Dieses Privileg fordert aber auch ein hohes Mass an Verantwortung und Respekt gegenüber dem Wald, den Tieren und den Waldbesitzern. Auf den Wegen bleiben gehört genauso dazu, wie keine Pflanzen und Bäume zu beschädigen, beim Sammeln von Pilzen und Beeren Mass zu halten sowie seinen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen.
Die Zukunft des Waldes
Der Schweizer Wald ist laut dem Landesforstinventar allgemein in einem guten Zustand, doch der rasch voranschreitende Klimawandel macht auch ihm zu schaffen. Um ihn für die Zukunft zu rüsten, haben kantonale Forstdienste, Forstbetriebe und Wissenschaftler der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, kurz WSL, ein Netzwerk von insgesamt 57 Testpflanzungen in der ganzen Schweiz geschaffen.
Über 55 000 Bäume aus 18 verschiedenen Baumarten wurden zwischen 2020 und 2022 in unterschiedlichen Regionen und Höhenstufen gepflanzt. Über mehrere Jahrzehnte sollen diese Flächen beobachtet und dokumentiert werden. Die Ergebnisse der Langzeitstudie werden Aufschluss darüber geben, welche Baumarten besonders gut mit dem Klimawandel umgehen können.
Kathrin Streit von der WSL leitet dieses zukunftsweisende Projekt. Sie erklärt, dass sich viele Baumarten bereits auf natürlichem Weg an die klimatischen Veränderungen anpassen. Denn mit dem wärmeren Klima verschieben sich auch die Lebensräume der Baumarten um bis zu 700 Höhenmeter nach oben. Arten werden demzufolge tendenziell in die Höhe wandern, da es ihnen in ihrem jetzigen Verbreitungsgebiet zu warm und zu trocken wird. «Beobachten lässt sich dieses Phänomen beispielsweise im Walliser Rhonetal, wo Buche, Spitzahorn und Kirsche in die Höhe wandern», berichtet Streit.

Auch die Fichte, der häufigste Baum der Schweiz, wird in Regionen vordringen, in denen sie bisher nicht oder kaum vertreten ist. Da der Nadelbaum natürlicherweise in niedrigeren Lagen wie dem Mittelland gar nicht vorkommen würde, sondern aus wirtschaftlichen Gründen angepflanzt wurde, leidet er als Gebirgsart stärker unter den wärmeren Temperaturen. Doch auch die Buche, die ursprünglich den Grossteil des schweizerischen Mittellandes besiedelte, kommt mit trockenen Standorten und Böden mit geringer Wasserspeicherleistung nur schlecht zurecht. «Im Mittelland könnten zukünftig andere Arten einwandern, die mit Trockenheit besser umgehen können und die sonst dominante Buche verdrängen», erklärt Kathrin Streit.
Diese natürliche Wanderung der Baumarten findet jedoch sehr langsam statt. «Deshalb müssen wir bereits heute testen, welche Baumarten in welchen Habitaten zukunftsfähig sind», sagt die WSL-Mitarbeiterin. Durch die sogenannte «assisted migration», also unterstützte Wanderung zu Deutsch, wird den Baumarten bei ihrer Wanderung in klimatisch geeignetere Gebiete geholfen, da der anthropogen verursachte Klimawandel für die Pflanzen schlichtweg zu schnell vonstattengeht.
So könnten sich Schutzwälder, die Häuser und Verkehrswege vor Lawinen, Steinschlägen und Erdrutschen bewahren, nicht schnell genug an das neue Klimaanpassen. Durch geschwächte Bäume könnte der Wald seine wichtige Schutzleistung nicht mehr erfüllen. Da wir gewisse Erwartungen an den Wald stellen, lohnt es sich aus menschlicher Sicht also, einzugreifen.
Um auch heute schon auf den Klimawandel reagieren zu können, arbeiten die Forschung und die Praxis eng zusammen. «Die WSL empfiehlt Förstern, eine Vielfalt an Baumarten zu fördern und von Monokulturen abzusehen», erklärt Streit. «Auch eine strukturelle Vielfalt ist von Bedeutung.» Unterschiedlich alte Bäume und eine reiche Artenvielfalt machen Baumbestände stabiler gegen äussere Einflüsse.
Obwohl Wälder mit einer ausgewogenen Mischung an Baumarten gesund sind, gilt es zu berücksichtigen, dass die Holzwirtschaft heutzutage von der Fichte als «Brotbaum» lebt. «Es besteht ein Anspruch, dass die zukünftig fehlenden Fichtenanteile ersetzt werden», sagt Kathrin Streit. «Als Alternative wird unter anderem die Douglasie gepflanzt.» Mit diesem nicht einheimischen Nadelgewächs hat die schweizerische Forstwirtschaft seit mehr als 150 Jahren Erfahrung sammeln können und sie scheint für das neue Klima besser gewappnet zu sein als die Fichte. Allerdings gibt es Bedenken bezüglich der Biodiversität, und auch hier sollte auf Monokulturen verzichten.

Im Jahr 2050, wenn das Projekt der Testflächen für zukunftsfähige Baumarten voraussichtlich abgeschlossen sein wird, verfügt man über eine Datengrundlage und kann besser beurteilen, wie sich die klimatische Veränderung auf den Wald auswirken wird. Dennoch bleibt die Zukunft bis zu einem gewissen Grad ungewiss.
Möglicherweise wird die Bevölkerung des Alpenraums künftig durch Buchen- statt durch Tannenwälder spazieren, während sich die Bewohner des Mittellandes an Traubeneiche und Waldföhre erfreuen werden. Und vielleicht werden die Mitarbeiter von Förster Marc Walther zukünftig mit ihrer mächtigen Holzerntemaschine Douglasien statt Fichten fällen.

