Schnappschuss
Costa Rica: Wo die Erde atmet und der Wald singt
Vom Krater des Poás bis zu den Wellen von Tamarindo: Wer sich in Costa Rica auf den Weg macht, reist durch alle Aggregatzustände der Natur. Es zischt, dampft, ruft, blüht und fliegt.
Schon am frühen Morgen dampft der Nebel über dem Poás-Volcano-Nationalpark. Schwefelgeruch liegt in der Luft, der Krater blubbert leise vor sich hin. «Ein schlafender Riese», sagt Marcos Pitti. Der Naturführer kennt die Vulkane Costa Ricas wie andere Nachbars Garten. «Hier atmet die Erde», sagt er und blickt auf den türkisblauen Säuresee. Marcos Pitti ist braungebrannt, wetterfest und trägt einen Rucksack voller Outdoorgadgets und Geschichten. «Poás ist einer der aktivsten Vulkane des Landes. Ohne ihn gäbe es diese Böden nicht, keine Pflanzenvielfalt, keinen Regenwald», erklärt er.
Der Poás-Volcano-Nationalpark gehört zu den eindrucksvollsten Naturwundern Costa Ricas. Sein Herzstück ist der gleichnamige Vulkan, dessen Hauptkrater zu den grössten der Welt zählt: über 300 Meter tief und fast eineinhalb Kilometer weit. Poás ist ein aktiver Vulkan, dessen Gasausstösse und kleine Eruptionen regelmässig überwacht werden. Deshalb kann der Zugang je nach Aktivität eingeschränkt sein.
Die…
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