Im Zapfenzauber
Zapfen im Botanischen Garten Basel
Zapfentragende Bäume sind entwicklungsgeschichtlich alte Pflanzen. Der Botanische Garten Basel widmete ihnen im letzten Herbst einen Zapfentag. Vom etwa 30 Zentimeter langen Zapfen der Zucker-Kiefer bis zum kleinen Erlenzäpfchen.
Zapfen im Wald sammeln, wer hat das nicht als Kind gemacht – und sich gefreut, wenn sie sich später im Zimmer an der Wärme entfaltet haben? Jetzt ist das Zapfensammeln besonders einfach möglich. Manche Baumarten, so auch die Fichte, blühen nämlich in Mehrjahresabständen besonders intensiv und fahren so die Samenproduktion hoch. Die Folge: viele Zapfen in den Wipfeln. Eine solche Saison wird auch als Mastjahr bezeichnet.
Um Zapfen drehte sich auch alles an einem Sonntag Mitte Oktober des letzten Jahres im BotanischenGarten Basel. Die Gärtnerin und das Vorstandsmitglied des Vereins Botanischer Garten beim Spalentor, Edith Zemp, rückte mit ihrem Team Zapfen und zapfen-tragende Pflanzen in den Vordergrund.
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«Zapfenträger gehören zu den nacktsamigen Pflanzen», sagt die Pflanzenökologin Sophie Weides an einer Führung durch die Basler Zapfenwelt. Das bedeutet: In den Zapfen verborgen liegen die nackten Samen. Bei Wärme und Trockenheit, wenn sich die Zapfenschuppen öffnen, fallen sie…
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