Notfall
Alarm im Zoo: Von kaltblütigen Ausbrechern und heissen Spuren
Wenn ein Tier aus einem Zoo ausbüxt, zählt jede Minute. Damit in Krisensituationen jeder weiss, was zu tun ist, wird der Ernstfall immer wieder geübt. Auch im Walter Zoo in Gossau (SG).
Sie haben die Gunst der Stunde genutzt: Nachdem starker Schneefall Bäume und Büsche in ihrem Gehege umgeknickt hatte, machten sich die zwei Roten Pandas Li und Yen des Walter Zoos im Januar 2025 aus dem Staub. Der Ausbruch der beiden Schwestern blieb nicht lange unbemerkt: Dank einer Suchaktion mit Wärmebildkameras wurden die zwei abenteuerlustigen Damen unweit des Zoos wiedergefunden. Die aufgebotene Hundestaffel musste gar nicht erst eingesetzt werden. Zu einem Déjà-vu bei Schneefall wird es in dieser Saison nicht kommen: «Wir haben die Anlage für den Winter gesichert und die Pflanzen rund um das Gehege stark zurückgeschnitten», sagt Elia Heule, Leiter Zoologie und Artenschutz, beim Walter Zoo.
Mit ihren Ausbüxmanövern befinden sich Li und Yen in guter Gesellschaft: «Die Kleinen Pandas sind von Natur aus neugierig und auch in anderen Zoos bekannt dafür, dass sie manchmal kleinere Ausflüge in die Nähe ihrer Anlage machen», so Heule. Gefährlich werden diese Mikro-Abenteuer kaum je –…
Möchten Sie diesen Artikel lesen?
Lesedauer: 5 MinutenHaben Sie bereits ein Konto?
Hier einloggen.
Bitte loggen Sie sich ein, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Falls Sie noch kein Agrarmedien-Login besitzen:
Jetzt registrieren