Kein Zufall
Warum singen Vögel morgens besonders viel?
Noch bevor die Sonne aufgeht, beginnt draussen ein beeindruckendes Konzert. Warum viele Vögel ausgerechnet in den frühen Morgenstunden besonders laut und ausdauernd singen, hat mehrere gute Gründe.
Vögel wollen gehört werden. Nicht von Menschen per se, sondern von ihren Artgenossen. Männliche Vögel nutzen den Gesang, um ihr Territorium gegen Rivalen zu verteidigen. Gleichzeitig soll das Trällern Weibchen anlocken.
In den frühen Morgenstunden ist die Luft kühl und der Wind schwach, sodass Vogelgesänge im unmittelbaren Umkreis besser zu hören sind als tagsüber. Je nach Vogelart stimmen sie ihr morgendliches Konzert zu anderen Zeiten an, um nicht im Gezwitscher der Nachbarvögel unterzugehen.
Der Garten- und Hausrotschwanz sind oft die beiden ersten Vögel, die morgens zu hören sind. Ihr Konzert beginnt normalerweise schon über eine Stunde vor Sonnenaufgang.
Auch die Saison bestimmt die Lautstärke
Wegen der Paarungszeit hört man im Frühling besonders viele Vögel zwitschern. Im Sommer, wenn das Nest gebaut und die Jungen geschlüpft sind, wird es allmählich ruhiger in den Gärten und Wäldern. Territorien sind bei vielen Arten nicht mehr so wichtig. Wenn die Jungvögel ausfliegen, gehen auch die Eltern meist wieder getrennte Wege.
Bitte loggen Sie sich ein, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Falls Sie noch kein Agrarmedien-Login besitzen:
Jetzt registrieren