Wie Fische leben
Von Nestern und Symbiosen unter Wasser
Über die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische. In ihrer Artenfülle bleiben sie unter der Wasseroberfläche verborgen. Punkto Farben, Verhaltensweisen und Überlebenskünstenstehen sie den Säugetieren und Vögeln in nichts nach.
Plötzlich sind sie da. Stecknadel-grosse Punkte huschen zwischen den Wasserpflanzenblättern an der Oberfläche umher. Die winzigen Fischchen sind nicht aus Laich geschlüpft, sondern lebend zur Welt gekommen. Es handelt sich um kleine Grüne Schwertträger.
Diese Winzlinge haben ein Empfinden und Vorlieben. In einem Versuch wurden sie in ein Aquarium gesetzt, dessen linker Teil mit natürlichen Wasserpflanzen und dessen rechter Teil mit Kunstpflanzenbepflanzt war. Die Mitte war leer. Nach fünftägiger Eingewöhnungszeit der Jungfische, die frisch nach der Geburt eingesetzt wurden, begann die Testphase. Die Kleinen bevorzugten den mit richtigen Wasserpflanzen versehenen Aquarienteil. «Dieses Verhalten deutet darauf hin, dass bereits fünf Tage alte Jungfische natürliche Reize wahrnehmen können», berichtet fischwissen.ch, die Fachstelle für das Wohl von Fischen. Im Gegensatz zu den Lebendgebärenden,bauen manche Fische Nester. Labyrinth-fische etwa konstruieren mit Pflanzenteilen komplexe…
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